• Kräuter- und Gewürzkunde

    Kräuter- und Gewürzkunde: Wacholder

    Der Wacholder (lat.: „Juniperus“), genauer gesagt der gemeine Wacholder (lat.: “ Juniperus communis“), ist nicht nur das am Weitesten verbreitete Nadelgehölz – sein Vorkommen erstreckt sich von Nordamerika über Südgrönland, Nordafrika, Europa, Vorderasien, Nordasien und Zentralasien bis nach Ostasien- , sondern vor allem auch eines der vielseitigsten Gewächse überhaupt. Bereits seit mehreren tausend Jahren nutzen Menschen den Wacholder als Gewürz-, Heil- oder Wundermittel. So war es bei den Ägyptern vor ungefähr 3500 Jahren üblich, Wacholderbeeren – zusammen mit anderen Kräutern – zur Herstellung von Mundwasser zu verwenden; Die Germanen hingegen verehrten den Wacholder-Baum als heilig und nutzten sein Holz für die Einäscherung von Toten und die Opferverbrennung. Weil man den Wacholderzweigen eine zauberhafte Wirkung nachsagte, wurden sie außerdem an den Weihnachtstagen über die Ställe gehängt, um böse Geister und Hexen fernzuhalten. -> Lesen Sie hier den kompletten Artikel

  • Kräuter- und Gewürzkunde

    Kräuter- und Gewürzkunde: Kerbel

    Kerbel oder auch Körbelkraut genannt (engl. Chervil, franz. Cerfeuil, ital. Cerfoglio, span. Perifollo), ist eine einjährige 60 cm hohe mit Petersilie und Möhre verwandte Pflanze, die  ursprünglich aus Südrussland und Westasien stammt, heute wird sie aber schon in ganz Europa und in Nordamerika angebaut. Der Kerbel erblüht im Mai und im Juni, gesammelt wird er im August und September. Sogar im alten Rom war das Gewürz ein fester Bestandteil der Küche, denn er wurde von Marcus Apicius, den römischen Feinschmecker der das Buch „De re coquinaria“ („Über die Kochkunst“) geschrieben hat,  zu Gerichten mit Huhn empfohlen. -> Lesen Sie hier den kompletten Artikel