Schlagwort: Heilmittel

Kräuter- und Gewürzkunde

Kräuter- und Gewürzkunde: Wacholder

Der Wacholder (lat.: „Juniperus“), genauer gesagt der gemeine Wacholder (lat.: “ Juniperus communis“), ist nicht nur das am Weitesten verbreitete Nadelgehölz – sein Vorkommen erstreckt sich von Nordamerika über Südgrönland, Nordafrika, Europa, Vorderasien, Nordasien und Zentralasien bis nach Ostasien- , sondern vor Allem auch eines der vielseitigsten Gewächse überhaupt. Bereits seit mehreren tausend Jahren nutzen Menschen den Wacholder als Gewürz-, Heil- oder Wundermittel. So war es bei den Ägyptern vor ungefähr 3500 Jahren üblich, Wacholderbeeren – zusammen mit anderen Kräutern – zur Herstellung von Mundwasser zu verwenden; Die Germanen hingegen verehrten den Wacholder-Baum als heilig und nutzten sein Holz für die Einäscherung von Toten und die Opferverbrennung. Weil man den Wacholderzweigen eine zauberhafte Wirkung nachsagte, wurden sie außerdem an den Weihnachtstagen über die Ställe gehängt, um böse Geister und Hexen fernzuhalten. -> Lesen Sie hier den kompletten Artikel

Was ist eigentlich ...?

Was ist eigentlich … Mangold?

Der ominöse Mangold – auch bekannt unter den Namen Krautstiel, Beißkohl, Weißrübe, römischer Kohl oder Rungelsen – ist eine vielseitig einsetzbare Gemüsesorte: Zwar wird das grüne Blattkleid der Rübenart häufig mit dem des, so gar nicht artverwandten, Spinats verglichen, doch blieb es dem Multitalent Mangold in den letzten Jahrzehnten verwehrt, gleich seinem Doppelgänger, in die Sphären des Mainstream aufzusteigen. Vielmehr fristete er – zumindest in Deutschland – sein Dasein als Außenseiter in den Regalen der Gemüsehändler. Dabei ist der Mangold so vielfältig einsetzbar, wie kaum ein anderes Gemüse. Als Verwandter der Roten Beete und der Steckrüben, beides Gemüsesorten von denen wir üblicherweise die Wurzelknollen verzehren, zeichnet sich der Mangold dadurch aus, dass sowohl Blatt, als auch Stiel, nicht jedoch die Wurzel, verspeist werden kann. -> Lesen Sie hier den kompletten Artikel

Quitte
Wussten Sie schon ... ?

Wussten Sie schon … Quitten?

Der November ist Quittenzeit. Die Frucht, die genau wie Apfel  und  Birne zur Familie der Steinobstarten gehört,  kann ihre Verwandtschaft zu den bekannten „Familienmitgliedern“ nicht leugnen – weder optisch noch geschmacklich. So ist es kaum verwunderlich, dass Quitten neben diversen kleineren Sorten in zwei große Sortengruppen eingeteilt werden,  in die Apfel- und die Birnenquitten. -> Lesen Sie hier den kompletten Artikel

Quitte
Was ist eigentlich ...?

Was ist eigentlich … Bockshornklee?

Können Sie sich noch an die EHEC-Epidemie im Sommer 2011 erinnern? Wissen Sie mittlerweile eigentlich woher der Erreger genau kam? Waren es die Gurken, Tomaten oder doch die Sprossen? Viele munkeln, dass  der Bockshornkleesamen aus Ägypten, der in Europa zu Sprossengemüse weiterverarbeitet wird, verantwortlich dafür war. Außer als Auslöser des EHEC-Skandals erfreut sich der Bockshornklee hierzulande aber keiner allzu großen Bekanntheit und das obwohl ihn eine jahrtausendlange Geschichte begleitet – denn schon seit 4000 v.Chr. ist  der Samen ein beliebtes Allheilmittel auf der ganzen Welt. -> Lesen Sie hier den kompletten Artikel

Kräuter- und Gewürzkunde

Gewürzkunde: Ingwer

Aus der asiatischen Küche wäre er nicht wegzudenken und auch in Europa gewinnt Ingwer wieder zunehmend an Bedeutung. Noch vor einigen Jahren war Ingwer in der europäischen Küche weitestgehend unbekannt und unbeliebt. Dabei war das einmal ganz anders. Im 9. Jahrhundert schon wurde Ingwer in Deutschland bekannt. Ingwer stammt aber eigentlich aus den Tropen und wird in Ländern wie Indien, Nigeria oder China angebaut. Doch seine ursprüngliche Herkunft ist nicht gänzlich geklärt. -> Lesen Sie hier den kompletten Artikel