Interview mit Roberto – Taste of Sendling

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1. Warum bloggst du?

Weil es einfach Spaß macht, Erfahrungen mit anderen zu teilen. Wenn es ums Essen geht, ganz besonders!

2. Wie bist du auf die Idee gekommen?

Food-Blogs gab es in München bereits sehr viele. Die meisten beschäftigen sich aber mit Lokalen in der gesamten Stadt. Als Wahl-Sendlinger dachte ich mir: Für diesen Stadtteil sollte es doch auch mal was geben.

3. Was ist das besondere an deinem Blog?

Ich habe mich mit www.taste-of-sendling.de ganz bewusst für dieses Viertel entschieden, da es bei vielen Münchnern eher unter dem Radar läuft, gleichzeitig aber supercharmant ist. Sendlinger essen natürlich auch nicht nur im eigenen Quartier, daher berichte ich auch über angrenzende Viertel.

4. Was reizt Dich am bloggen und wo siehst du Herausforderungen?

Hauptberuflich bin ich PR-Manager in einer auf Tourismus spezialisierten Agentur. So aufregend dieser Job ist: Der Blog gab und gibt mir die Möglichkeit, in meiner Freizeit an meinem ganz eigenen Projekt zu arbeiten. Die Herausforderungen sind sicher die große Konkurrenz durch andere Blogger und die Tatsache, dass Gastronomen nicht unbedingt zu den kooperativsten Partnern gehören. Wenn die einen nicht über drei Ecken kennen, antworten sie in der Regel nicht auf Mails oder Messages. Manche lesen ihre Mails anscheinend prinzipiell nicht.

5. Was sind deine Leidenschaften?

Ganz klar Essen – was sonst? Dazu kommt aber eine weitere Leidenschaft: Reisen. Daher habe ich auf meinem Blog auch eine Kategorie, in der es rund um die kulinarischen Tipps in anderen Städten geht. So lassen sich die zwei schönsten Dinge prima miteinander verbinden.

6. Wie würdest du dich in 3 Worten beschreiben?

Neugierig, reiselustig und sonnenhungrig.

7. Wie inspirierst du dich?

Auf meinen Reisen. Die meisten Menschen wissen es gar nicht zu schätzen, welch ein Geschenk Europa ist. Ich genieße es total, den Kontinent als Spielwiese zu betrachten. Kein Roaming, kein Geldumtausch, kein Reisepass nötig. Wir können heute in Paris sein und morgen in Lissabon – und dabei so viele neue Eindrücke sammeln. Für mich immer wieder unfassbar schön.

8. Welches Land ist deiner Meinung nach eine kulinarische Reise wert?

Unter den Fernreisezielen zum Beispiel Vietnam. Insbesondere die Küche im Süden, zum Beispiel in Saigon, hat kaum etwas mit dem zu tun, was wir hierzulande in den Restaurants kriegen. Wer offen für neue Geschmäcker, Kräuter und Zubereitungsarten ist, wird in Vietnam sehr viel Neues entdecken. In Europa halte ich London für eine tolle Food-Hochburg und anders als viele denken auch nicht teurer als München. Zu den Geheimtipps in Europa gehören Porto, Athen und Granada. In Deutschland ist Berlin ganz klar führend, wenn es darum geht, Neue Food-Trends aufzugreifen.

9. Essen gehen/bestellen oder selber kochen?

Definitiv Essen gehen. Ich betrachte die ganzen Bringdienste sehr skeptisch und finde, die Leute sollten nach draußen gehen und die Stadt beleben anstatt alleine vor dem Fernseher zu essen. Kochen ist natürlich eine schöne Alternative – ich bin aber ehrlich gesagt nicht sonderlich gut darin.

10. Was ist dein Gastro-Tipp für München?

Schwer sich da zu entscheiden. Empfehlen kann ich zum Beispiel das Restaurant, in dem mein Bruder kocht: Spice Bazaar. Dort gibt es tolle orientalische Speisen mit Einflüssen aus dem Libanon, Marokko und Israel – auf jeden Fall einen Besuch wert.