• Portulakpflanze
    Was ist eigentlich ...?

    Was ist eigentlich Portulak?

    Die Raukepflanze ist seit einigen Jahren auf einem kulinarischen Feldzug durch hiesige Gefilde; lange Zeit in Vergessenheit geraten, ist doch vor allem die Verbreitung des – viel melodischer klingenden – italienischen Namens dieser Pflanze dafür verantwortlich, dass mehr und mehr Gaumen (wieder) auf den Geschmack des Rucola gekommen sind. Ganz anders ergeht es dem Portulak, einer Pflanzenart, die dem Rucola optisch und geschmacklich zwar ähnlich ist, jedoch so gar keinen kessen Namen trägt. Wie viele andere Wildgemüsesorten wird die grüne Pflanze heutzutage hierzulande leider nur noch selten zubereitet. -> Lesen Sie hier den kompletten Artikel

  • Kräuter- und Gewürzkunde

    Kräuter- und Gewürzkunde: Wacholder

    Der Wacholder (lat.: „Juniperus“), genauer gesagt der gemeine Wacholder (lat.: “ Juniperus communis“), ist nicht nur das am Weitesten verbreitete Nadelgehölz – sein Vorkommen erstreckt sich von Nordamerika über Südgrönland, Nordafrika, Europa, Vorderasien, Nordasien und Zentralasien bis nach Ostasien- , sondern vor allem auch eines der vielseitigsten Gewächse überhaupt. Bereits seit mehreren tausend Jahren nutzen Menschen den Wacholder als Gewürz-, Heil- oder Wundermittel. So war es bei den Ägyptern vor ungefähr 3500 Jahren üblich, Wacholderbeeren – zusammen mit anderen Kräutern – zur Herstellung von Mundwasser zu verwenden; Die Germanen hingegen verehrten den Wacholder-Baum als heilig und nutzten sein Holz für die Einäscherung von Toten und die Opferverbrennung. Weil man den Wacholderzweigen eine zauberhafte Wirkung nachsagte, wurden sie außerdem an den Weihnachtstagen über die Ställe gehängt, um böse Geister und Hexen fernzuhalten. -> Lesen Sie hier den kompletten Artikel

  • Was ist eigentlich ...?

    Was ist eigentlich Mangold?

    Der ominöse Mangold – auch bekannt unter den Namen Krautstiel, Beißkohl, Weißrübe, römischer Kohl oder Rungelsen – ist eine vielseitig einsetzbare Gemüsesorte: Zwar wird das grüne Blattkleid der Rübenart häufig mit dem des, so gar nicht artverwandten, Spinats verglichen, doch blieb es dem Multitalent Mangold in den letzten Jahrzehnten verwehrt, gleich seinem Doppelgänger, in die Sphären des Mainstream aufzusteigen. Vielmehr fristete er – zumindest in Deutschland – sein Dasein als Außenseiter in den Regalen der Gemüsehändler. Dabei ist der Mangold so vielfältig einsetzbar, wie kaum ein anderes Gemüse. Als Verwandter der Roten Beete und der Steckrüben, beides Gemüsesorten von denen wir üblicherweise die Wurzelknollen verzehren, zeichnet sich der Mangold dadurch aus, dass sowohl Blatt, als auch Stiel, nicht jedoch die Wurzel, verspeist werden kann. -> Lesen Sie hier den kompletten Artikel