Außergewöhnliche Restaurants – Teil 2

Teil eins der weltweit außergewöhnlichsten Restaurants war vor allem von Restaurants in extremen Lagen geprägt. Von Unterwasser-Restaurants bis hin zu einem Dinner auf dem höchsten Gebäude der Welt war alles dabei. Die Restaurants in unserem zweiten Teil stechen besonders durch verrückte und einzigartige Ideen hervor.

Los geht´s! Jetzt heißt es erst mal gut festhalten!
Die Wände wackeln, der Boden vibriert und in letzter Sekunde können die Gäste das umfallende Rotweinglas abfangen. Das Erdbebenrestaurant! Ja, es gibt Leute, die zahlen dafür, bei einer Erdbebenstärke von 7,8 eine Mahlzeit zu sich zu nehmen. Bezeichnenderweise trägt dieses verrückte Restaurant den Namen Disaster Cafe und befindet sich in Lloret de Mar. Mit einem Aufzug werden die Gäste nach unten zu dem Restaurant gebracht. Sobald das Essen auf dem Tisch steht geht es los. In unregelmäßigen Abständen werden die Gäste von dem Erdbeben überrascht. Meist ist man nur damit beschäftigt, das Essen auf dem Tisch zu halten. Verletzte gab es bisher übrigens keine, aber das ein oder andere T-Shirt wurde bereits in Mitleidenschaft gezogen. Und so sieht das Spektakel dann aus:

Wem nach dem Erdbebenrestaurant ein bisschen unwohl im Magen ist, der kann sich  im Restaurant Hospitalis in Lettland erholen.
Freunde der Spaßgastronomie werden hier sicher voll auf ihre Kosten kommen. Wie der Name schon verrät bekommen die Gäste ihre Mahlzeit in einem Krankenhaus serviert. Die Innenarchitekten haben sich hier sehr viel Mühe gegeben. Gespeist wird mit Arztinstrumenten (Skalpell & Klemme) auf speziell angefertigten Krankenbetten und Rollstühlen. Das Service-Personal…na klar – schöne und junge Krankenschwestern im Kostüm, Greys Anatomy lässt grüßen. Wer es noch einen Tick extremer möchte, kann sich bei der Ankunft im Restaurant eine Zwangsjacke anlegen lassen. Doch keine Sorge, essen kann man natürlich trotzdem. Das nette Personal ist nämlich gegen einen kleinen Aufpreis bereit die Gäste zu füttern. Hier gibt es ein paar Bilder.

Wir machen einen Sprung in die Heimat und nehmen Restaurants der 3. Dimension einmal genauer unter die Lupe. Hier lernen Getränke und Gerichte das Fliegen! Über einen Touchscreen bestellen die Gäste ihre Speisen (Schnitzel, Pasta sowie viele andere Klassiker) und Getränke. Nach kurzer Zeit düsen die Bestellungen über eine Art Achterbahn (daher auch der Spitzname: Achterbahnrestaurants) von der Küche durch das Restaurant und über eine Spirale zum Platz der Gäste. So wird der Besuch sicher nicht langweilig! Bei speisekarte.de gibt es auch eine Auswahl der Achterbahnrestaurants wie z.B. das Baggers in Nürnberg oder das Schwerelos in Hamburg.

Der nächste Stopp unserer kleinen Reise: Chicago!

Al Capone und seine Ganoven hätten sich sicherlich im nächsten Restaurant pudelwohl gefühlt. Die Rede ist von the Bedford– die sichere Bank. Wie der Name schon sagt wurde eine alte Bank restauriert und in ein Restaurant umgebaut.  Das Besondere: Viele der architektonischen Merkmale wie alte Schließfächer oder der riesige Tresor mit einer dicken Stahltür blieben bestehen und verpassen der Location den richtigen Flair. Aber Achtung! Gäste mit klaustrophobischen Ängsten können sich hier leicht unwohl fühlen.

Jeder kennt den Spruch „Das Auge isst mit.“. Das ist bei dem nächsten Restaurant nicht ganz korrekt. Dinner in the Dark – mehrgängige Menüs bei völliger Dunkelheit! Hier werden alle Sinne benötigt (außer natürlich der Sehsinn). Geworben wird mit dem Wort „Gaumenkitzel“ … irgendwie passend, da man sich als Gast viel mehr auf den Geschmack der Speisen konzentriert. Sogenannte Blind-Service-Engel begleiten einen zum Platz und servieren nach und nach die einzelnen Menügänge. Die Auflösung, welche Speisen gerade gegessen wurden, erfolgt erst danach. Für nur 29,00€ kann man das spezielle Gaumenerlebnis übrigens bei Mydays buchen.

Aller guten Dinge sind drei! Im letzten Teil unserer Serie zeigen wir skurrile Restaurants wie z.B. ein Ninja Restaurant.

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