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Wie isst man ... ?

Was isst man in Indien? 

Der Ganges als bedeutendster Fluss für Hindus, die spirituelle Stadt Varanasi, die beeindruckenden Landschaften mit majestätischen Forts und märchenhaften Tempeln, tropische Backwaters oder die magische Wüstenstadt Jaisalmer: Indien besticht durch viele außergewöhnliche und einzigartige Sehenswürdigkeiten, die eng mit dem Hinduismus verbunden sind.

Eine weitere Besonderheit des Landes ist die Essenskultur, die sich deutlich von europäischen Gepflogenheiten abgrenzt. Das liegt an vielen verschiedenen Aspekten, aber es ist vor allem die Vielfalt der Gewürze, die für neue und regional unterschiedliche Geschmackserlebnisse sorgt. Sie alle sind es wert, während einer Gourmet-Reise probiert zu werden.

Die bekanntesten indischen Gerichte

Curry-Gerichte sind für uns in Europa der Inbegriff der indischen Küche. Die Namensgebung beruht dabei auf der historischen Vergangenheit und wurde von den englischen damaligen Kolonialherren erstmals eingeführt. Ein indisches Curry besteht aus mitunter 300 verschiedenen Kräutern und Körnern. Eine fest vorgeschriebene Zubereitung gibt es allerdings nicht. Vielmehr bereiten die indischen Haushalte das Gericht auf jeweils eigene Art und Weise zu.

Typische Zutaten sind aber Gewürze wie schwarzer Pfeffer, Kardamom, Sternanis, Gelbwurz, Ingwer, Zimt sowie Koriander. Sie lassen sich in nahezu allen indischen Currys finden. Inder verwenden außerdem gerne Joghurt statt Sahne für eine bessere Cremigkeit.

Abgesehen von den Currys gelten diese Gerichte als indische Klassiker:

Die kulinarische Vielfalt Indiens

Bei deiner Rundreise durch Indien erlebst du kulinarisch wie landschaftlich eine große Bandbreite. Diese reicht von Wüsten bis hin zu beeindruckenden Küstenabschnitten und schönen Stränden. Dazwischen liegen quirlige Metropolen, spirituelle Orte und interessante Sehenswürdigkeiten.

Die Küche Indiens zeichnet sich im Grunde genommen durch einen Mix aus jeweils regionaltypischen Merkmalen und Vorlieben aus. Charakteristisch ist vor allem, dass viele verschiedene Gewürze verwendet werden. Das spiegelt sich besonders deutlich in Gerichten wie den Currys wider, die auch in Europa bekannt und beliebt sind.

Die indische Küche präsentiert sich dabei sehr komplex und wird geschmacklich von vielen Faktoren geprägt. Ein ganz wichtiger Aspekt im Hinblick auf die Vielfalt ist das Klima, das sich in dem großen Land oft völlig unterschiedlich darstellt. Historisch bedingte, geografische sowie religiöse Einflüsse spielen ebenfalls eine Rolle.

So zählen zum Beispiel Chili und Tomaten seit Jahrhunderten zu den traditionellen Zutaten der indischen Kulinarik. Es waren allerdings die Portugiesen, die Tomaten und Chili vor rund 500 Jahren in die indische Küche einführten. Zu der Zeit besaßen die Portugiesen mit Portugiesisch-Indien eine Kolonie in dem südasiatischen Land, in dem heute rund 1,5 Milliarden Menschen leben.

Serviert wird das Essen in Indien häufig auf dem so bezeichneten Thali. Hierbei handelt es sich um ein großes Metall-Tablett, das mit kleinen Metallschüsseln bestückt ist. In diesen Schüsseln finden dann Gerichte wie beispielsweise Currys Platz. Dagegen werden Reis oder Fladenbrote direkt auf das Tablett gelegt.

Kolonialmächte und ihre kulinarischen Spuren

Die frühere Kolonialmacht Portugal hatte hier eindeutig einen großen Einfluss auf die Zutatenliste und Zusammensetzung von landestypischen Gerichten. Hier gibt es besonders leichte und bekömmliche Gerichte. Aber auch die anderen ehemaligen Kolonialmächte rund um die Niederlande, Frankreich und Großbritannien haben ihre Spuren in Indiens Gerichten und Essensvorlieben hinterlassen.

Das indische Essen besticht durch seine unglaubliche Gewürzvielfalt.
(Foto von Shantanu Pal)

Gemüse und Gewürze dominieren in der indischen Küche

Gemüse hat einen hohen Stellenwert in der Küche Indiens, denn ein Großteil der Bevölkerung lebt vegetarisch. Bei einigen Indern steht noch nicht einmal Wurzelgemüse auf dem Speiseplan. Der Grund hierfür: Der Verzehr wird verweigert, weil Insekten bei der Ernte getötet werden.

Viele der Zutaten, die in der indischen Küche genutzt werden, erzeugt das Land selbst. Um die Versorgung der Bevölkerung zu gewährleisten, baut Indien neben Reis und Weizen daher auch Zwiebeln, Kartoffeln, Hülsenfrüchte, Mangos, Bananen sowie Ölsaaten wie Sojabohnen, Sesam, Erdnüsse, Raps oder Kokosnüsse an.

Indien ist zudem reich an Gewürzen. Die Bandbreite reicht hier von Chili, Kardamom und Pfeffer über Knoblauch, Ingwer und Kurkuma bis hin zu Koriander, Kokosnussöl, Limettensaft, Nelken sowie Kreuzkümmel und Zimt. Diese Fülle an Gewürzen verleiht den Speisen ihr jeweils charakteristisches Aroma und beeinflusst maßgeblich die Ernährungsgewohnheiten sowie die Nahrungszubereitung.

Einen besonders hohen Stellenwert nimmt Chili ein, das sowohl in Form von frischen Schoten als auch in trockener oder gemahlener Form eingesetzt wird. Nutzen die Köche dabei die ganze Schote, können Sie sich auf ein besonders feuriges Gericht freuen.

Das liegt an dem für die Schärfe verantwortlichen Alkaloid Capsaicin, das direkt in den Samen innerhalb der Schote steckt. Werden die Samen vor dem Kochen entfernt oder gleich Chili in trockener beziehungsweise gemahlener Form genutzt, fällt der Schärfegrad geringer aus.

Übrigens: In Indien verwendet man Chili nicht nur zum Würzen von Speisen. Besonders scharfe Sorten wie Bhut Jolokia (1,04 Millionen Scoville- Einheiten) werden außerdem genutzt, um Elefanten von Dörfern fernzuhalten. Vor allem in Nordost-Indien, denn hier gibt es die meisten

Der Verzehr von Fleisch ist teils verpönt

Im Gegensatz zu den meisten europäischen Ländern und Nordamerika spielt Fleisch in Indien grundsätzlich eine eher untergeordnete Rolle. Das hat in erster Linie religiöse Gründe. Indien ist ein Vielvölkerstaat, entsprechend viele Religionen werden daher praktiziert.

Gemäß der letzten Volkszählung, die 2011 durchgeführt wurde, leben in Indien etwa 80 Prozent Hindus und rund 14 Prozent Muslime. Dazu kommen 2,3 Prozent Christen (2,3 Prozent), 1,7 Prozent Sikh (1,7 Prozent), Buddhisten (0,7 Prozent) sowie Jainisten (0,4 Prozent). Außerdem gehören zur indischen Religionsvielfalt beispielsweise noch Bahai, Parsen und andere traditionelle Adivasi-Religionen.

Das wirkt sich maßgeblich auf die Ernährungsvorlieben und die Zutaten für Gerichte aus: Muslime meiden Schweinefleisch, essen aber ebenso wie Hindus Geflügel, Lamm- und Hammelfleisch sowie Fisch. Allerdings verzichten die Hindus aus religiösen Gründen komplett auf den Verzehr von Rindfleisch. Denn für die Mehrzahl der traditionellen Hindus gilt die Kuh noch immer als heilig und unantastbar. Für sie ist das Töten einer Kuh ein Vergehen.

Demgegenüber stehen zum Beispiel bei den Anhängern des Jainismus überhaupt keine tierischen Produkte auf dem Speiseplan. Fleisch spielt daher im Allgemeinen eine eher untergeordnete Rolle in vielen indischen Küchen.

Molkereiprodukte und Fischgerichte sind sehr beliebt

Im Allgemeinen essen Inder eher nicht so viel Fleisch. Dafür aber konsumieren sie gerade Milch und Molkereierzeugnisse in überaus großen Mengen.

Mittlerweile zählen Fischgerichte ebenfalls zu den Charakteristika der indischen Küche. Forciert wurde das durch einen starken Ausbau der Fischerei. Dadurch stehen den Köchen immer verschiedene Fischarten und Meeresfrüchte wie die in Indien äußerst beliebten Garnelen in ausreichenden Mengen zur Verfügung.

Indische Desserts als Abkühlung

Empfehlenswert ist zudem ein kühlender Nachtisch. Neben Safran-Puddings und Mango-Sorbet bietet sich hier vor allem der traditionelle Buttermilchdrink Lassi an. Je nach persönlichem Geschmack kannst du diesen Buttermilchdrink wahlweise mit süßem oder herzhaften Aroma genießen.

Je heißer das Klima, desto schärfer das Essen

Das Klima hat ebenfalls einen großen Einfluss auf die Ernährung in Indien. Das spiegelt sich zum Beispiel in einem unterschiedlichen Schärfegrad der Speisen wider. In sehr heißen Regionen – beispielsweise im Süden Indiens – würzt die dort lebende Bevölkerung traditionell mit viel Chili. Das hat allerdings nicht unbedingt einen geschmacklichen Hintergrund.

Vielmehr nutzen die Einwohner das in den Chili enthaltene Capsaicin, um die eigene Schweißproduktion zu erhöhen. Denn das Schwitzen sorgt letztendlich für eine Abkühlung des Körpers – und die ist bei ganzjährigen Temperaturen in Tamil Nadu, Kerala und anderen Gebieten Südindiens von etwa 30 Grad Celsius enorm wichtig. Auch andere scharfe Gewürze kommen in Indien oft zum Einsatz.

Eine der bekanntesten indischen Speisen ist Naan.
(Foto von Alberta Studios)

Gourmet-Reise durch die Regionen Indiens

Die indische Küche hat also eine große kulinarische Auswahl an Gerichten zu bieten. Geschmack und Zutatenliste variieren dabei stark – je nachdem, in welcher Gegend des Landes du dich gerade aufhältst. Indien lässt sich im Grunde genommen in vier kulinarische Zonen einteilen. Dabei bietet jede dieser Zonen regionaltypische Besonderheiten im Hinblick sowohl auf die Gerichte, Zutaten und die geschmackliche Ausrichtung als auch auf die jeweilige Zubereitungsart.

Wenn du zum Beispiel nordindische Regionen bereist, kannst du dich vor allem mit typischen Gerichten wie Biryani oder Butter Chicken verwöhnen lassen, während im Süden Indiens der Fokus auf den Speisen Dosa und Sambar liegt.

Im Rahmen regionalspezifischer Gourmetreisen kannst du die jeweiligen Spezialitäten zusammen mit den gebietsabhängigen Sehenswürdigkeiten und den mitunter großen kulturellen Unterschieden kennenlernen.

Butter Chicken ist eine Spezialität in Nordindien.
(Foto von charlesdeluvio auf Unsplash)

Kulinarische Besonderheiten in Nordindien

Die nordindische Küche bietet eine Kulinarik, die in der westlichen Welt besonders bekannt ist. Typische Zutaten sind Milchprodukte unterschiedlichster Art, zum Beispiel Ghee (geklärte Butter), Joghurt und Sahne. Außerdem gibt es hier einen vergleichsweise hohen Anteil an Fleischgerichten auf Basis von Ziegen- oder Lammfleisch und viele Gerichte sind geprägt von orientalischem Einfluss.

So nutzen die Köche und Haushalte im Norden Indiens gerne Gewürze wie Kreuzkümmel und Safran sowie Nüsse. Besonders die Gerichte, die im Tandur, einem Lehmofen, zubereitet werden. Wenn du in Nordindien bist, solltest du auf jeden Fall die berühmten Tanduri-Hähnchen (Tandoori Chicken) kosten. Weitere regionale Spezialitäten sind Naan, Chapati sowie die ebenfalls in Pakistan weit verbreiteten Samosas. Hierbei handelt es sich um besonders variantenreich und aromatisch gefüllte Teigtaschen.

In Nordindien werden die zubereiteten Speisen in der Regel lediglich zurückhaltend scharf gewürzt. Außerdem setzen die Köche hier meistens auf sehr lange Garzeiten, was für eine cremige Konsistenz sorgt.

Kulinarische Besonderheiten in Ostindien

Bist du Fischliebhaber? Dann sollte dich deine Gourmet-Reise auf jeden Fall in den Osten Indiens führen, denn hier gibt es die besten Fischgerichte.

Ob die Stadt Darjeeling mit ihren ausgedehnten Bambushainen und Teeplantagen, die pulsierende Weltmetropole Kolkata (ehemals: Kalkutta), die für Hindus heilige Stadt Puri oder die „Stadt der Tempel“ Bhubaneshwar – Fischgerichte und die häufige Verwendung von Senföl sind charakteristisch in der ostindischen Kulinarik. Zu den wichtigsten Grundnahrungsmitteln zählen in Ostindien außerdem Gemüse und Reis.

Zum Würzen werden hier typischerweise Nüsse sowie Gewürze wie Schwarz- und Kreuzkümmel, Senföl und Fenchelsamen verwendet. In der Regel setzen die Köche diese Gewürze ungemahlen ein und sorgen für eine mildere Form von Schärfe. Besonders häufig wird dabei mit Panch Phoron gewürzt, einer feurig-kräftigen, aber nicht scharfen Mischung aus verschiedenen Gewürzen.

Ostindien ist außerdem die richtige Anlaufstelle für alle mit einem „süßen Zahn“, denn die Region ist spezialisiert auf leckere Desserts und Süßigkeiten. Die Basis hierfür bietet vorzugsweise die bengalische Küche. Im gesamten Subkontinent genießt man die aus Ostindien stammenden Köstlichkeiten, zum Beispiel ein aromatisch gewürzter Reispudding (Khir) oder konfektähnliche Spezialitäten (Sandesh).

Kulinarische Besonderheiten in Westindien

Wer die mediterrane Küche bevorzugt, ist im Westen Indiens kulinarisch bestens aufgehoben. Dort befindet sich mit dem auf einer Halbinsel thronenden Mumbai (ehemals: Bombay), die wahrscheinlich in Europa bekannteste Stadt des gesamten Landes. Die Hafenstadt verkörpert mit ihren großen Skyscrapers und belebten Straßen zum einen das moderne Indien und bietet zum anderen zahlreiche traditionelle Sehenswürdigkeiten.

Pune als die am schnellsten wachsende Stadt Indiens, die für die Baumwoll- und Textilindustrie wichtige Stadt Ahmedabad sowie die Stadt Sanchi, die vor allem für architektonische Kunst steht, sind in Westindien ebenfalls zu finden.

Kulinarisch geprägt wird die gesamte Region in erster Linie von den unterschiedlichen Küchen Goas, Gujarats und Maharashtras. In der Küstenstadt Goa stehen vor allem Fisch und Meeresfrüchte auf dem Speiseplan der Hindus. Besonders attraktiv sind die Gourmet-Reiseziele Delhi, Punjab und Rajasthan.

Schweinefleisch wird hier ebenfalls verarbeitet angeboten, was auf den hohen Anteil an Katholiken zurückzuführen ist. Besonders beliebt und bekannt ist beispielsweise die auf Schweinefleisch basierende Spezialität Vindalho. Die Küchen in und rund um Maharashtras profitieren demgegenüber von der sehr fruchtbaren Landschaft im Umfeld, die eine Vielzahl von Gemüsesorten und Früchten bietet. Zudem zählt hier Sorghumhirse zu den Grundnahrungsmitteln, die entsprechend in vielen Gerichten als Zutat verwendet wird.

Ebenso wie die gesamte Region Gujarat findest du hier den höchsten Anteil an Vegetariern auf dem gesamten Subkontinent, was sich in einer Vielzahl an variantenreichen Gerichten für Vegetarier und Veganer widerspiegelt.

Charakteristisch für die Küche in den westlich gelegenen Regionen Indiens sind zudem kräftig gewürzte Speisen. Hoch im Kurs stehen auch Hülsenfrüchte. Sie bilden die Basis für Gerichte wie beispielsweise Dals.

Ein typisches südindisches Gericht ist Dosa.
(Foto: Eigene Darstellung mit Zuhilfenahme künstlicher Intelligenz.)

Kulinarische Besonderheiten in Südindien

Je weiter du in den Süden Indiens reist, umso schärfer wird das Essen. Hier geht nichts ohne die berühmte Chili-Schärfe. Genauso kommen Kokosmilch und Kokosöl in den südlichen Gebieten Indiens verstärkt zum Einsatz.

Die Basis aller Speisen und Gerichte ist Reis. Verwendet wird in den Küchen in Südindien nicht nur das ganze Korn, sondern beispielsweise auch aus Reis hergestelltes Mehl. Dadurch erhalten regionaltypische Gerichte wie Idli oder Dosa ihr ganz besonderes Aroma. Kombiniert werden die Reisgerichte vorwiegend mit einer Vielzahl verschiedener Gemüse und Früchte. Dank des tropischen Klimas in den südlichen Regionen gibt es eine große Auswahl.

Geprägt wird die hiesige Kulinarik zudem von Fischgerichten und Spezialitäten rund um Meeresfrüchte. Ebenfalls charakteristisch sind Kokosnüsse als Zutat, vornehmlich als Kokosmilch oder Kokosöl. In Chutneys findet sich die Kokosnuss zudem in geraspelter Form wieder. Als besonders regionaltypisches Gericht gilt das zu Reis als Beilage servierte Linsengericht Sambar. Beliebt ist außerdem das Reisgericht Biryani, das mit Gemüse und manchmal zusätzlich mit Fleisch kombiniert wird.

Die in Chennai, Bangalore, Hyderabad oder Madurai zubereiteten Speisen haben dabei den Ruf, charakteristisch scharf gewürzt zu sein. Dementsprechend würzen die Köche in Südindien vorzugsweise mit reichlich Pfeffer sowie mit grünen und roten Chilis. Curryblätter und Tamarinde zählen ebenfalls zu den beliebtesten Würzkomponenten. Besonders geschätzt wird das pikante Rasam. Gourmetreisen nach Kerala, Tamil Nadu und Karnataka stellen hier eine hervorragende Option dar.

Besondere kulinarische Erlebnisse

Kochkurse und kulinarische Workshops ermöglichen dir einen umfassenden Einblick in die traditionelle Kochkunst der Inder. Ob es ein interaktiver Kochkurs in Jaipur bei einer einheimischen Familie ist, eine vegetarische Kochstunde bei tamilischen Brahmanen oder der gemeinsame Marktbesuch in Goa – hier lernst du die indische Küche direkt an der Basis kennen.

Indisches Streetfood

Oder du tauchst ein in das vielfältige Straßenleben in den indischen Städten und genießt dort originale Streetfood-Spezialitäten – ein echtes Must-Do auf deiner Gourmet-Reise. Das Besondere dabei: indisches Street Food unterscheidet sich teilweise schon von Stadt zu Stadt erheblich. Jeder Ort bietet dir seine eigenen lokalspezifischen Spezialitäten. Somit kannst du dich auf eine Fülle an Geschmackserlebnissen freuen. Besonders beliebt sind diese Streetfood-Gerichte:

  • Aloo Tikki (indische Kartoffelpuffer)
  • frittierte Snacks aus Mungbohnen-Mehl oder Linsen mit grünem Chutney oder Toppings aus Koriander, Rettich, Chilis und Zitronensaft
  • Chai (frisch zubereiteter Gewürztee)
  • Samosa (mit Kartoffeln, Reis, Hackfleisch, Käse, Eiern, Gemüsecurrys oder Fisch gefüllte Teigtaschen)
  • Kathi Roll (am Spieß gerösteter Kebab in Paratha-Brot)
  • Pakora (Gemüse, seltener auch Fleisch, in einem ausgebackenen Teig)
  • Vada Pav (würziger vegetarischer Burger)
  • Dabeli (Sandwich mit einer würzigen Kartoffelmischung, Chutneys, gehackten Zwiebeln, scharfen Erdnüssen und Granatapfelkernen)
  • Mirchi Pakora (indische Süßspeise)

Das Fazit

Insgesamt lässt sich in der indischen Küche eine breite Vielfalt an den unterschiedlichsten Gerichten und Köstlichkeiten entdecken. Besonders innerhalb des Landes unterscheidet sich das Angebot der Kulinarik sehr. Falls du demnächst vorhast, Indien einen Besuch abzustatten, dann bist du mit unserem Foodguide perfekt darauf vorbereitet. Und falls du erstmal hier bleiben möchtest und einen passendes indisches Restaurant in deiner Nähe suchst, dann solltest du dich sofort auf die Suche bei speisekarte.de begeben!

Beitragsbild: Foto von Marvin Ozz

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