Was ist eigentlich ...?

Was ist eigentlich Chaos Cooking?

Chaos Cooking

Einfach mal Gerichte und Techniken aus verschiedenen kulinarischen Küchen zusammen werfen hört sich unspektakulär an, aber ist tatsächlich seit einiger Zeit ein richtiger Trend namens „Chaos Cooking“ der sich von dem bereits bekannten Begriff „Fusion kitchen“ abgewandelt hat. Was es damit auf sich hat und einige Rezepte, die sich aus dem Trend ergeben haben, findest du hier im Anschluss.

Also was ist „Chaos Cooking“ eigentlich?

Chaos Cooking ist eine Weiterentwicklung der „Fusion kitchen“, zu dessen Form wir euch später noch mehr erzählen werden. Der Unterschied darin liegt, dass das nicht nur verschiedene regionale Zutaten vereint werden, sondern es werden auch Genres und Aromen miteinander vereint, um neue Kombinationen zu kreieren, die auf den ersten Blick etwas exotisch wirken, dennoch ein außergewöhnliches Geschmackserlebnis versprechen. Was früher eher dezent war, kann heute nicht exotisch genug sein, die sozialen Medien unterstützen den Trend, der sich an keine Regeln hält.

Verschiedene Gewürze spielen beim Chaos Cooking eine wichtige Rolle. (Foto von Todd Quackenbush)

Und was bedeutet „Fusion kitchen“?

Die Fusionsküche („Fusion kitchen“) steht für die Verschmelzung regionaler Küchen. Typische Zutaten unterschiedlicher Länder werden miteinander kombiniert oder Spezialitäten international interpretiert. Fusion Kitchen findet ihren Ursprung 1980 in Amerika. Eines der bekanntesten Beispiele ist hier die Currywurst, die, die deutsche Wurst mit amerikanischem Ketchup und indischem Curry vereint.

Rezept-Beispiele – Verrückte Beispiele aus der Welt des Chaos Cookings

Seiner Kreativität freien Lauf zu lassen, ist die wichtigste Regel dafür, wer sein eigenes „Chaos Cooking“ Rezept erfinden möchte. Verrückte Kombinationen sind der richtige Ansatz: Beispiele dafür sind unter anderem der Sushi-Burrito („Sushirrito“). Bei dem Sushirrito ist japanisches Sushi in Form eines mexikanischen Burrito. Statt Bohnen und Hackfleisch werden Sushi-Reis, asiatisches Gemüse und marinierter Fisch oder Tofu für die Füllung verwendet. Das Fingerfood wird nicht in eine Weizen-Tortilla, sondern in Nori Blätter gerollt und ist auch als Snack für Schule und Büro sehr gut geeignet.

Der Ramen Burger, der seine Herkunft in den Vereinigten Staaten hat. ( Foto von amirali mirhashemian)

Der Ramen-Burger

Ein weiteres besonderes Beispiel wäre der Rammen-Burger, der dessen Herkunft bis nach New York reicht. Hier wird die asiatische und die amerikanische Küche miteinander vereint. Hierbei wird statt des typischen Burgerbrötchens, knusprig angebratene Nudelnester verwendet. Die Nudeln werden gekocht und dann in der Pfanne von beiden Seite angebraten. Beiden hälften werden dann nach Belieben mit frischen Zutaten belegt, um den japanischen Geschmack wieder aufleben zu lassen wird der Burger oft noch mit einem Schuss Teriyaki-Soße verfeinert.

Bildquelle: Beitragsbild von Kevin McCutcheon

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