Wusstet ihr schon... ?

5 Fakten über Butter, die du sicherlich noch nicht wusstest

Egal ob zum Backen, als Streichfett, oder zum Kochen. Jeder kennt sie, jeder weiß, wie sie schmeckt: die Rede ist natürlich von Butter. Nahezu täglich im Einsatz gehört sie zum festen Bestandteil der Küche – doch wie viel wissen wir wirklich über das Nahrungsmittel? Wir haben für dich fünf interessante Fakten über Butter, die dir sicherlich noch nicht bekannt waren!

1. Butter lässt sich ganz einfach einfrieren

Egal, ob du ein gutes Angebot im Supermarkt nutzen oder für schlechte Zeiten vorsorgen möchtest: Butter kann eingefroren werden – und das bis zu 10 Monate lang! Anders als bei anderen Milchprodukten gehen bei dem Prozess weder Geschmack noch Konsistenz der Butter verloren. Dennoch sollte man einige Kleinigkeiten berücksichtigen, damit alles gelingt. Zum Beispiel sollte beachtet werden, dass die Butter nach 10 Monaten im Gefrierfach an Geschmack verlieren kann, sich aber weiterhin zum Kochen oder Backen eignet.

Für viele gehört Butter zum Frühstück. Praktisch ist es, wenn man immer etwas auf Vorrat zuhause hat.
Für viele gehört Butter zum Frühstück. Praktisch ist es, wenn man immer etwas auf Vorrat zuhause hat. (Foto: Ayako S | pexels.com)

2. Alles in Butter

Das bekannte Sprichwort stammt aus dem Mittelalter und bedeutet so viel wie “alles in Ordnung”. Damals wurden wertvolle Gläser aus Italien nach Deutschland über die Alpen verschickt. Durch den unebenen Weg waren kaputte Gläser die Folge. Deshalb wurden die Gläser in Fässer verpackt und flüssige Butter darüber gegossen. Als die Butter wieder fest war, waren die Gläser fixiert und konnten somit nicht mehr zu Bruch gehen. Egal wie uneben der Weg war, es war eben “alles in Butter”. 

3. Butter ist gesund

Sicherlich hast du schon von dem Gerücht gehört, dass Butter ungesund sei. Von Studien wurde aber das Gegenteil bewiesen. Solange dieses Lebensmittel in Maßen konsumiert wird, kann es sogar die Gesundheit fördern. Vor allem das darin enthaltene Milchfett stärkt das Herz und verhilft zu einer Vorbeugung von Herzkrankheiten. 

Allerdings besitzt Butter einen hohen Anteil an Fett, wodurch sie nur in Maßen verzehrt werden sollte. Mittlerweile sind viele verschiedene Alternativen auf dem Markt, die mit anderen Ölen, wie Rapsöl, gestreckt werden, was außerdem zu einer besseren Streichfähigkeit führt. 

Wer hätte gedacht, dass Butter sogar gesundheitsförderlich sein kann?
Wer hätte gedacht, dass Butter sogar gesundheitsförderlich sein kann? (Foto: Sorin Gheorghita | unsplash.com)

4. Butter enthält wichtige Vitamine

Butter enthält die wertvollen Vitamine A, E, D und K, die eine positive Wirkung auf unseren Organismus haben. Durch die antioxidative Wirkung entsteht sogar ein Anti-Aging-Effekt und die Entstehung verschiedener Erkrankungen können dadurch verhindert werden. 

Dass Butter den Cholesterinspiegel erhöht, ist eine bekannte Tatsache. Dennoch ist bei gesunden Menschen diese Erhöhung nur leicht ausgeprägt. Personen, die an einer Fettstoffwechselstörung leiden, sollten auf Butter verzichten oder stattdessen eine Alternative verzehren.

5. So wird Butter hergestellt

Für die Herstellung einer üblichen 250-Gramm-Packung werden fünf bis sechs Liter Milch benötigt. Durch das Hinzufügen von Milchsäurebakterien kann die flüssige von der festen Komponente der Milch getrennt werden. Den flüssigen Anteil findet man im Supermarktregal als Buttermilch.

Nach Zugabe der Bakterien wird die feste Komponente geschleudert, sodass der Rahm zu Butter wird. Ohne Zugabe weiterer Bakterienkulturen entsteht somit Süßrahmbutter, die beliebteste Buttersorte Deutschlands. 

Damit mild gesäuerte Butter entsteht, werden Bakterienkulturen hinzugegeben, wenn der Rahm eine bestimmte Reife erreicht hat. Um Sauerrahmbutter herzustellen, werden noch vor der Reifung Bakterien hinzugegeben.

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