Wusstet ihr schon... ?

Altes Brot: So wird es sinnvoll und lecker verwertet

Frisches Brot wirkt auf uns unwiderstehlich und schmeckt äußerst gut. Allerdings ist bereits nach ein paar wenigen Tagen nichts mehr von dem wohlriechenden Duft übrig. Das übrig gebliebene Brot wird hart und landet in vielen Haushalten im Müll. Ein Brotlaib oder Brötchen lassen sich jedoch durch die Nutzung einiger simpler Tricks perfekt verwerten.

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Hart gewordenes Brot wieder locker und genießbar machen

Damit ein wenige Tage altes Brot wieder einen frischen und zugleich saftigen Zustand erreicht, bedarf es einer luftdichten Dose inklusive eines passenden Deckels. Der Boden des Behältnisses muss mit Ausstechformen, Besteck oder ähnlichen Gegenständen ausgelegt werden. Im Anschluss daran wird der Dosenboden mit ein wenig Wasser aufgefüllt. Das Brot wird nun auf die zuvor platzierten Gegenstände gelegt.

Frisch schmeckt Brot am besten - mit diesen Tipps fällt nicht auf, dass das Brot schon etwas älter ist.
Frisch schmeckt Brot am besten – mit diesen Tipps fällt nicht auf, dass das Brot schon etwas älter ist. (Foto: Wesual Click | unsplash.com)


Hierbei ist es wichtig, dass das Gebäck nicht mit dem eingegossenen Wasser in Berührung kommt. Je mehr Abstand zwischen dem Wasser und Brot besteht, desto besser wird das Ergebnis ausfallen. Die geschlossene Dose kann nun über Nacht stehen gelassen werden. In dieser Zeit nimmt das Brot die entstehende Luftfeuchtigkeit auf und erhält erneut eine lockere Struktur.

Auf Basis des gleichen Prinzips eignet sich für eine Beschleunigung des Vorgangs die Verwendung eines Herds beziehungsweise die Nutzung von Wasserdampf. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, größere Mengen von altem Brot oder alten Brötchen im Backofen aufzubacken. Bei dieser Variante entsteht eine knusprige Struktur, welche ebenfalls überaus schmackhaft ist.


Altes Brot ist in der Küche vielseitig einsetzbar

Zu den wohl bekanntesten Verwendungsmöglichkeiten von überschüssigem Brot gehört die Herstellung von Semmelbröseln. Sobald das Gebäck an der Luft getrocknet ist, kann es mit Hilfe einer Küchenmaschine oder einer Reibe weiterverarbeitet werden. Semmelbrösel eignen sich zum Panieren von Fleisch, Fisch oder Kartoffelerzeugnissen. In einer etwas gröberen Form gelten die gehärteten Brotstücke als schmackhafte Suppeneinlage und als wichtige Grundlage für die Herstellung von Semmelknödel.

Wer Brot in Eigenregie auf Grundlage eines vorhandenen Rezepts selbst herstellen möchte, kann diesem eine besonders schmackhafte Note verleihen indem das Brotgewürz selbst hergestellt wird und bei der Resteverwertung anderen Gerichten einen einzigartigen beziehungsweise leckeren Geschmack verleiht.

Altbackenes Brot lässt sich ebenfalls ideal für einen frisch gemischten Salat verwenden. Die Kombination aus frischem Gemüse, Körnern und Nüssen sowie grünem Salat ist nicht nur überaus gesund, sondern auch ein tolles Geschmackserlebnis. Die grob geschnittenen Brotwürfel können darüber hinaus im Backofen leicht angeröstet werden, wodurch sie eine knusprige Konsistenz erhalten. Gemeinsam mit einer Vinaigrette bestehend aus frischen Kräutern sowie hochwertigem Öl und Essig lässt sich ein Salat mit nur wenig Aufwand geschmacklich verfeinern.

Aus Brötchen lassen sich leckere Croûtons selber machen.
Aus Brötchen lassen sich leckere Croûtons selber machen.
(Foto: Karolina Grabowska | pexels.com)

Altes Brot für den guten Zweck spenden

Wenn es keine aktuelle Verwendungsmöglichkeit von altem Brot in der eigenen Küche gibt, muss es dennoch nicht im Müll landen. Es eignet sich weiterhin als nahrhaftes Tierfutter. Tierparks, Tierhöfe oder Tierheime freuen sich jederzeit über die Form der Spende.

Von einer direkten Verfütterung an Wildtiere oder an Vögel wird im Allgemeinen abgeraten, da meist ein größerer Schaden für die Umwelt entsteht und keinen echten Mehrwert für die Flora und Fauna in Aussicht stellt. Tierpfleger wissen hingegen sehr genau, welche Tiere das alte Brot gut verwerten können.

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