CBD-Öl und gesundheitsbewusstes Kochen
Wusstet ihr schon... ?

CBD-Öl und gesundheitsbewusstes Kochen

Cannabidiol, besser bekannt unter der Abkürzung CBD, gilt als eine echte Naturpower aus der Hanfpflanze. Denn CBD unterstützt unseren Körper in seiner Funktionsweise und hat etliche gesundheitsfördernde Wirkungen. So können unter anderem Schmerzen, Ängste, Stimmungsschwankungen und Depressionen positiv von CBD beeinflusst werden.

Außerdem ist Cannabidiol ein starkes Antioxidans, das heißt, es kann freie Radikale neutralisieren und somit die gesunden Zellen des Körpers schützen. Und last but not least greift CBD kranke Zellen an und bewirkt, dass Entzündungen gelindert werden und heilen.

Es gibt also Gründe genug, Cannabidiol in einem breiten Umfang in ein gesundheitsbewusstes Leben zu integrieren. Und so findet CBD immer mehr auch Eingang in unsere Ernährung.

Gesundes Kochen mit CBD

Der Wirkstoff der Hanfpflanze Cannabidiol wird vielseitig eingesetzt. Besonders in den Bereichen Gesundheit und Wellness kommen verstärkt Produkte auf CBD-Basis auf den Markt. Das Besondere daran ist, dass diese Produkte keinerlei psychoaktive Wirkung haben, nicht abhängig machen und von fast allen Menschen problemlos vertragen werden. In der Küche finden insbesondere Hanföl, Hanfmilch, Hanfsamen und Hanfmehl Verwendung.

Der richtige Anbau

Wer mit Hanfprodukten kochen will, sollte nur hochwertige CBD-Produkte aus streng biologischem Anbau nutzen. Hanfpflanzen aus solchem Anbau sind frei von Pestiziden und Herbiziden und können sich mithilfe von viel Sonnenlicht in der Wachstumsphase gesund entwickeln. In Europa erfolgt der Anbau von Hanf unter strengen Auflagen. So muss das Anbaugebiet frei von Schwermetallen und anderen Schadstoffen sein, da der Hanf als Bioakkumulator in der Lage ist, fremde Stoffe aus der Umgebung aufzunehmen. Ebenso dürfen die Pflanzen nicht zu dicht beieinander stehen, damit sie mehr Sonnenlicht aufnehmen und sich dadurch besser entwickeln können.

Herstellung von CBD-Öl

Zur Gewinnung hochwertigen CBD-Öls aus der Hanfpflanze gibt es verschiedene Verfahren. Wer das Öl zur Zubereitung gesunder Speisen nutzen möchte, sollte darauf achten, dass keine Lösungsmittel bei der Herstellung verwendet werden, da diese schädliche Rückstände hinterlassen können. Herstellungsverfahren, die unter Zuhilfenahme von Kohlendioxid erfolgen, gelten als bekömmlicher.

In Europa sind CBD-Öle mit einem Cannabidiol-Gehalt von 1 bis 50 Prozent auf dem Markt. Soll das CBD-Öl keine therapeutische Wirkung entfalten, sondern nur als Mikronährstoff in der gesunden Küche zum Einsatz kommen, genügt ein Öl mit einem eher niedrigen CBD-Anteil.

CBD-Öl und gesundheitsbewusstes Kochen
CBD-Öl findet immer mehr Verwendung in der gesunden Küche
Bild von Elsa Olofsson auf Pixabay

Die richtige Anwendung von CBD-Öl in der Küche

Es empfiehlt sich, CBD-Öl als Zutat zum Verfeinern von Speisen zumindest am Anfang vorsichtig zu dosieren, da es einen leicht bitteren Eigengeschmack hat. In den meisten Speisen genügen wenige Tropfen. Je nach Geschmack kann die Dosierung eventuell nach und nach erhöht werden. Um eine zu starke Dosierung an bestimmten Stellen zu vermeiden, sollte darauf geachtet werden, das CBD-Öl bei der Zubereitung gleichmäßig zu verteilen. Wer den Eigengeschmack des Öls als störend empfindet, kann diesen mit der großzügigen Verwendung von anderen Gewürzen und Kräutern ausgleichen. Zwar kann CBD-Öl auch über bereits fertige Gerichte gegeben werden; besser ist es jedoch, das Öl den Speisen während der Zubereitung beizumischen. So kann es seine wohltuenden Wirkstoffe optimal entfalten.

Für welche Speisen ist CBD-Öl geeignet?

CBD-Öl eignet sich sehr gut zur Verfeinerung kalter Speisen wie beispielsweise Marinaden oder Salatdressings. Außerdem kann es als Zutat zum Kochen, Backen, Braten oder Grillen verwendet werden. Vorsicht ist jedoch geboten, wenn das Öl erhitzt werden muss, da bei Temperaturen von über 175 Grad die enthaltenen Phytocannabinoide ihre Wirkung verlieren und einen bitteren Beigeschmack entwickeln können. Alternativ zu direkter Hitze kann das Öl auch im Wasserbad in Fett gelöst und danach den Speisen beigemischt werden. Da der Körper die Wirkstoffe des Öls ausschließlich in Fett gelöst aufnehmen kann, ist diese Methode auf jeden Fall zu empfehlen. Dies ist auch der Grund, warum bei der Zubereitung von Speisen mit CBD-Öl generell ausreichend Fett verwendet werden sollte.

Die richtige Aufbewahrung von CBD-Öl

Wie viele andere Speiseöle reagiert auch CBD-Öl empfindlich auf Licht, Temperatur und andere Einflüsse von außen. Damit das hochwertige Öl möglichst lange haltbar bleibt, sollte es an einem dunklen und kühlen Ort in einem fest verschlossenen Behälter – möglichst aus Glas – aufbewahrt werden. Bei richtiger Lagerung hält sich CBD-Öl etwa vier bis sechs Monate. Anschließend lösen sich die Wirkstoffe auf, und das Öl entwickelt einen immer stärkeren bitteren Geschmack. Dieser Prozess wird durch zu viel Wärme und Licht beschleunigt, wodurch das Öl schneller unbrauchbar wird.

3 leckere Rezepte mit CBD-Öl

Nun sollen noch drei einfache und leckere Rezepte mit CBD-Öl als Zutat vorgestellt werden. Alle sind für jeweils zwei Personen berechnet.

1. Guacamole

Hierbei handelt es sich um einen Klassiker, da der hohe Fettgehalt der Avocado dafür sorgt, dass das Cannabidiol optimal aufgenommen wird.

Zutaten:

  • 1 reife Avocado
  • 1 Tomate
  • 1 kleine rote Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe, gepresst
  • 1 EL Petersilie, feingehackt
  • 1 EL Koriander, feingehackt
  • einige Tropfen CBD-Öl
  • einige Tropfen Tabasco
  • einige Tropfen Zitronensaft
  • Pfeffer und Salz nach Geschmack

Zubereitung:

Avocado schälen, entkernen, in kleine Würfel schneiden. Tomate waschen und klein würfeln. Zwiebel schälen und fein hacken. Avocado, Tomate und Zwiebel miteinander vermengen, bis ein stückiges Mus entsteht. Knoblauch, CBD-Öl, Tabasco, Zitronensaft, Koriander und Petersilie unterrühren. Mit Pfeffer und Salz abschmecken und genießen.

2. Bunter Herbstsalat

Zutaten:

● 100 g Eichblattsalat
● 100 g Radicchio
● 100 g Endiviensalat
● 150 g braune Champignons
● 150 g Pfifferlinge
● 100 g Speckwürfel
● 50 g Ziegenfrischkäse
● 1 süße weiche Birne
● 1 TL dunkler Honig, am besten Waldhonig
● 2 EL Olivenöl
● 1 TL Senf
● 2 EL Orangensaft
● ein paar Tropfen CBD-Öl
● Pfeffer und Salz nach Geschmack

Zubereitung:

Aus Olivenöl, Senf, Orangensaft, Honig, CBD-Öl, Pfeffer und Salz ein Dressing herstellen und etwa 30 Minuten durchziehen lassen. Salat putzen, schleudern und in eine Schüssel geben. Dressing unterheben. Birne waschen, entkernen, in Würfel schneiden und auf den Salat geben. Speckwürfel ohne Fett kross anbraten, Pilze abreiben, vierteln und in etwas Butter goldbraun braten. Speck und Pilze warm über den Salat geben, Ziegenkäse in kleinen Flöckchen darüber verteilen und genießen.

3. Beerenpfannkuchen

Zutaten:

● 2 Eier
● 100 g Beeren nach Wahl, z. B. Heidelbeeren, Himbeeren, Erdbeeren
● 1 reife Banane
● 1 Prise Zimt
● 2 EL Ahornsirup oder Honig
● 30 g Proteinpulver
● ein paar Tropfen CBD-Öl
● ½ TL Backpulver
● etwas Kokosöl

Zubereitung:

Die Banane schälen und zu einem Brei zerdrücken. Die Eier zugeben, alles zu einem glatten Teig verrühren. Backpulver und Proteinpulver unterrühren, alles gut vermischen. Das Kokosöl in einer Pfanne erhitzen. Nach und nach 2 EL Teig in die Pfanne geben und von beiden Seiten goldbraun backen. Pfannkuchen auf Teller anrichten, mit Ahornsirup/Honig und Beeren garniert servieren.

Bild von Alissa De Leva auf Pixabay

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