Mochi der Eis-Trend aus Japan
Was ist eigentlich ...?

Mochi: Der Eis-Trend aus Japan

Sommer, Sonne und dazu ein leckeres Eis – Für viele ein Muss bei den heißen Temperaturen. Doch statt immer zum klassischen Schokobecher oder Eis am Stiel zu greifen, lohnt es sich, den farbenfrohen Food-Trend aus Japan einmal auszuprobieren. Mochi-Eis hat zwar auf den ersten Blick nicht viel mit Eis-Klassikern wie wir sie kennen gemeinsam, dafür ist es sogar eine gesündere Alternative, die noch dazu einiges zu bieten hat.

Was ist Mochi-Eis?

„Mochi“ stammen ursprünglich aus Japan und werden dort traditionell an Neujahr gegessen. Die kleinen Reiskuchen besitzen eine Außenhülle aus Klebreisteig und sind im Inneren mit einer süßen Paste aus Adzukibohnen und Zucker, Eiscreme oder sogar Schokolade gefüllt. Um zu vermeiden, dass die Bällchen aneinanderkleben, werden sie anschließend noch mit Puderzucker oder Maisstärke bestreut. Die Geschmacksrichtungen der kleinen Dessert-Kugeln sind mal fruchtig, mal exotisch und reichen von Maracuja über Schokolade bis hin zu grünem Tee.

 

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Das Mochi-Eis hingegen hat eine deutlich dünnere Hülle als die ursprünglichen japanischen Reisküchlein. Somit bleibt im Inneren mehr Platz für leckere Eiscreme.

Vegan, glutenfrei und gesund

Doch die kleinen Kugeln haben noch mehr zu bieten: Da die Füllung der Mochi auf Kokosnussmilch basiert ist sie komplett frei von tierischer Milch und kann als veganer Snack problemlos vernascht werden. Das klebrige Reismehl, das bei der Mochi-Herstellung für die Außenhülle verwendet wird, ist zudem vollkommen glutenfrei. Und im Gegensatz zu einem Eisbecher oder mehreren Kugeln in der Waffel ist das Mochi-Eis auch noch wesentlich kalorienärmer.

Und noch ein Vorteil: Im Gegensatz zu normalem Eis am Stiel oder im Becher kann das kleine Mochi-Eis direkt am Stück vernascht werden. Damit die Kugeln nicht zu hart zum Verzehr sind, ruhig einige Minuten auftauen lassen.

Mochi-Eis: Selbstgemacht oder aus dem Kühlregal

Um an Mochi-Eis zu kommen muss man sich nicht einmal zwangsweise auf die Suche nach dem nächsten Asiashop machen. Denn seit einiger Zeit haben sich die kleinen Eiskugeln auch in den deutschen Supermärkten verbreitet. Wer am liebsten selbst bestimmen möchte welche Geschmacksrichtung im Eis stecken soll, der kann mit ein wenig Geduld und Fingerspitzengefühl selbst zum Mochi-Eismacher werden. Die Zutaten hierfür gibt es entweder online oder in asiatischen Lebensmittelläden.

Lust bekommen auf weitere japanische Köstlichkeiten? Neben den Mochis, zählen beispielsweise auch Ramen oder Sushi zur japanischen Küche. Die besten japanischen Restaurants in deiner Stadt findest du übrigens auf speisekarte.de.

Foto von RODNAE Productions von Pexels

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