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Was ist eigentlich ...?

Brunchen mit Familie und Freunden: die besten Tipps und Ideen

Es ist weder Mittagessen noch Frühstück. Beim Brunch handelt es sich um das Beste aus beiden Welten. Vor allem Brunchen am Wochende ist besonders toll. Freunde und Familie kommen zusammen, verbringen viel Zeit miteinander und essen gemütlich. Dabei kann das gemeinsame Essen gar nicht vielfältig genug sein. Oft werden Croissants und Brötchen, Ei und Speck, süße und salzige Spezialitäten aufgetischt. Doch wie sieht ein idealer Brunch aus? Wann findet er statt und was gehört alles dazu? Wir haben alles Wissenswerte zum Thema Brunchen und ein paar Tipps und Ideen gesammelt.

Was ist überhaupt ein Brunch?

Der Begriff kommt ursprünglich aus dem Englischen und setzt sich zusammen aus den Wörtern „Lunch“ und „Breakfast“, also den englischen Begriffen für Mittagessen und Frühstück. Ähnliche kulinarische Wortneuschöpfungen sind jedoch keine Seltenheit, man bedenke den „Brinner“-Trend, bei dem Frühstück und Abendessen miteinander kombiniert werden.

Beim Brunch werden gerne herzhafte Speisen oder ganze Gerichte mit Süßspeisen kombiniert. Hier kann beispielsweise das klassische Frühstücksei auf einen Braten treffen, der wiederum neben einem Obstsalat serviert wird.

Wann startet der Brunch?

Es gibt kein Gesetz, wann genau ein guter Brunch unbedingt stattzufinden hat. Man kann sich jedoch an den Mahlzeiten orientieren, die hier miteinander kombiniert werden, sollte es um die Vormittags- oder Mittagszeit stattfinden. Ideal sind Startzeiten zwischen 10 und 12 Uhr. Perfekt also für Langschläfer.

Der Brunch ersetzt dann Frühstück und Mittagessen. Zeitlich gesehen muss jedoch nicht unbedingt ein Ende festgelegt werden. Dabei ist es durchaus keine Seltenheit, dass ein guter Brunch sich bis in den frühen Abend hineinziehen kann, sofern genügend zu essen vorhanden ist.

Den Brunch Frühzeitig planen

Für Gastgeber kann ein Brunch mitunter ziemlich arbeitsintensiv sein, denn es gibt sehr viel vorzubereiten. Am besten fängt man bereits einen Tag vorher mit den entsprechenden Vorbereitungen an. Es ist wichtig, dass während des Brunch nicht mehr allzu viel zu tun ist, damit auch die Gastgeber das Essen selbst auch genießen können.

Alles, was einen Tag vorher zubereitet werden kann, sollte zubereitet werden. Beispielsweise Muffins oder Kuchen sollten gebacken werden. Auch die Getränke sollten frühzeitig kaltgestellt werden. Sodass am Tag des Brunch selbst nur noch das Kaffeekochen und ein paar kleinere Handgriffe übrigbleiben.

Wie kann man seine Gäste in die Planung des Brunches miteinbeziehen?

Damit beim Brunch nicht die ganze Arbeit am Gastgeber hängen bleibt, können Gäste mit einbezogen werden. Sie bringen gerne selbst noch ein paar Leckereien mit, welche die Tafel ergänzen und um nicht mit leeren Händen zu kommen. Wichtig ist, die Absprache mit den Gästen, um den Brunch möglichst vielfältig zu gestalten. Eine offenen Komminikation, was noch gebraucht wird, freut alle!

Das darf bei einem Brunch nicht fehlen: Brot, Brötchen und andere Backwaren

Davon kann es zum Brunch gar nicht genug geben. Natürlich sind selbsthergestellte Backwaren ein Highlight jedoch meist auch sehr zeitaufwendig. Wer also Freude am selbst backen hat kann dies gerne tun und für den Rest gilt: Nutzen Sie die Bäckerei in Hamburg, Berlin, Köln oder natürlich auch die Bäckerei des Vertrauens auf dem Land. Neben Brötchen sind Croissants oder süße Teilchen gerne beim Brunch gesehen.

Wer will: Alkohol zum Brunchen!

Das klassische Getränk, das eigentlich bei keinem Brunch fehlen darf ist, Sekt oder Champagner, natürlich neben Kaffee, Tee und Orangensaft. Dabei muss der Sekt nicht unbedingt nur pur serviert werden. Hier kann man auch mit Cocktails kreativ werden. Wie wäre es mit leckeren Mimosas zum Brunch?

Ein weiterer perfekt passender Cocktail zu Ihrem nächsten Brunch ist die Bloody Mary. Vor allem dann, wenn die Nacht zuvor etwas länger wurde, ist dieser Drink sehr zu empfehlen. Dabei wird Wodka mit Tomatensaft und weiteren Zutaten gemischt. Cocktails werden meist in besonderen Gläsern präsentiert und machen jeden Tisch zu einem Hingucker!

Das Ei beim Brunch: Ei in all seinen Variationen

Eierspeisen bilden das Herz eines jeden Brunch. Besonders leicht vorzubereiten sind klassische, wachsweiche Frühstückseier. Sie können quasi jederzeit verspeist werden. Daneben eignen sich Rührei, Omelette oder Frittata perfekt für ein Brunch mit vielen Gästen.

Ein klassisches Brunchgericht, das etwas aufwendiger ist, sich jedoch definitiv lohnt, sind Eggs Benedict: Pochierte Eier auf Toastbrötchen und Bacon, ertränkt in einer cremigen Sauce Hollandaise –  auf keinen Fall etwas für die schlanke Linie, aber himmlisch lecker.

Ein Highlight bei jedem Brunch: Selbstgemachtes besser als Fertigprodukte

Versucht bei einem Brunch möglichst auf selbstgemachte Produkte zurückzugreifen. Natürlich nur dann, wenn es sich auch lohnt, wie etwa bei selbstgemachten Marmeladen oder einfach zusammengestellten Obstsalaten. Bei Backwaren lohnt sich das Selbermachen meist nicht so wirklich, es sei denn, es handelt sich um kleine Kuchen, Muffins oder vielleicht ein Bananenbrot.

Die Qual der Wahl beim Brunch: Buffet oder auf dem Teller servieren

Hier scheiden sich die Brunch-Geister. Es kommt ganz einfach darauf an, wie viel Aufwand es sein darf und wie viele Gäste erwartet werden. Je mehr Gäste kommen, desto aufwändiger wird es die Speisen auf dem Teller anzurichten. Auch mit wenigen Gästen ist es wahrscheinlich entspannter alles aufzutischen, damit sich jeder nach Belieben selbst bedienen kann.

Guten Appetit!

Ein Brunch kann zwar viel Arbeit machen, allerdings lohnt es sich definitiv. Es gibt kaum ein entspannenderes gemeinsames Essen, vor allem an einem Sonn- oder Feiertag. Also lasst es euch schmecken!

Titelbild: unsplash.com, © Davey Gravy

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