Wie entstehen Heißhungerattacken
Was ist eigentlich ...?

Wie ist eigentlich Heißhunger?

Die ständige Lust nach was Süßem, Salzigem oder Fettigem, nicht mehr mit dem Essen aufhören zu können – viele Menschen kennen das Gefühl einer Heißhungerattacke.

Der Drang nach ungesundem Essen kann viele Ursachen haben und tritt besonders dann auf, wenn man es am allerwenigsten braucht. Nicht jeder Heißhungerattacke muss eine psychische oder physische Erkrankung zugrunde liegen, oftmals liegt ein Nährstoffmangel vor, der im Zuge einer Diät im Körper auftritt.

Was sind die Gründe für Heißhunger?

Nährstoffmangel: befindet man sich mitten in einer Diät, verstreicht zu viel Zeit zwischen zwei Mahlzeiten oder konsumiert man Lebensmittel, die insgesamt wenig Energie liefern, kann das eine Heißhungerattacke nach sich ziehen. Hat man besonders Lust auf Schokolade oder andere Süßigkeiten könnte es dem Körper an Magnesium oder Glucose fehlen, bekommt man hingegen von Chips, Pizza oder Burger nicht genug fehlt es dem Körper an Salz oder Fettsäuren.

Besonders Jugendliche leiden in der Wachstumsphase häufig an solchen Attacken, da sie mehr Energie verbrauchen, als das sie in Form von Lebensmitteln zu sich führen bzw. die Ursache für den Heißhunger aufgrund hormoneller Veränderungen im Körper geschieht

Treten die Heißhungerattacken selten auf, besteht jedoch noch kein Grund zur Sorge.

Psychische oder physische Ursachen: Tritt das Heißhungergefühl jedoch sehr oft auf, könnte eine ernstzunehmende Krankheit, beispielsweise Diabetes mellitus oder eine Schilddrüsenerkrankung, aber auch Stress sowie hormonelle Schwankungen (prämenstruelles Syndrom) die Erklärung für den unbändigen Drang nach Essen sein.
Hier ist es ratsam den Arzt seines Vertrauens aufzusuchen, um der Problematik auf den Grund zu gehen und ernsthafte Erkrankungen ausschließen oder behandeln zu können.

Durst: Womit viele bei einer Heißhungerattacke nicht rechnen, man aber nicht außer Acht lassen sollte – vielleicht hat man auch einfach nur Durst. Daher hilft meist schon ein Glas Wasser und der Heißhunger ist wie weggeflogen.

Wie umgehe ich Heißhunger?

• Regelmäßig und ausgewogen essen: Wer seine Mahlzeiten in Form von Vollkornprodukten, Eiweißen, Obst und Gemüse über den Tag hinweg gut verteilt, leidet weniger unter Heißhunger. Hier gilt: versuche feste Essenspausen einzuplanen und meide besonders zuckerhaltige Snacks.
• Viel trinken: Wasser und ungesüßte Tees am besten in unmittelbarer Nähe platzieren, dann trinkt man ausreichend und umgeht, dass das Hungergefühl aufgrund einer Dehydration aufkommt.
• Eiweißreiche Mahlzeiten: Lebensmittel, die proteinreich sind, halten deinen Blutzuckerspiegel auf einem konstanten Level – kein Platz also für Heißhunger – denn Hähnchen, Hülsenfrüchte, Fisch oder Quark halten lange satt!
• Wer oft aus Langeweile zu süßen oder salzigen Snacks greift, gibt Heißhungerattacken einen Nährboden, da der Blutzuckerspiegel schnell an- aber genauso schnell wieder abfällt. Ablenkung oder der Griff zu Pfefferminzkaugummi kann hier helfen.
• Was nicht im Haus ist, kann auch nicht gesnackt werden – fehlt es an Gummibärchen, Schoki und Co. im Kühlschrank, ist auch das Verlangen danach nicht mehr ganz so groß. Wichtig hierbei ist: niemals hungrig einkaufen gehen, dann fällt es leichter die Lieblingssüßigkeit im Regal stehen zu lassen.

Was essen bei Heißhunger?

Selbst wenn alle Tipps beherzigt werden, manchmal kommt das Verlangen nach was Süßem oder Salzigen doch durch. Diese Lebensmittel helfen dir bei einer Heißhungerattacke:
• Magerquark mit Müsli und Früchten als Eiweißlieferant und Sattmacher
• Grapefruit: die Bitterstoffe hemmen den Appetit
• Bananen oder Nüsse als Magnesium und Kaliumlieferant
• Gemüsesticks: Gemüse hat sehr wenig Kalorien, kombiniert mit einem leckeren Kräuterquark wird dem Heißhunger der Kampf angesagt

Photo by frankie cordoba on Unsplash

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