Kulinarischer Stadtführer Köln
Essen gehen in… ?

Von Kaffee bis Kölsch – Der kulinarische Stadtführer für Köln

In den Straßen Kölns ist es gemütlich und aufregend zugleich. Die Stadt lädt nicht nur zum Kölsch trinken in urigen Eckkneipen ein, entlang des Rheins lässt sich auch der ein oder andere kulturelle Schatz entdecken. Nicht nur aus diesem Grund empfiehlt der Lonely Planet Köln als Reiseziel mit eigenem und vielfältigem Charme. Ob mit dem Fahrrad oder zu Fuß – ein Tag in Köln sollte auf keiner Bucket-List fehlen und ist für so einige kulturelle und kulinarische Überraschungen gut.

Ein köstlicher Start

Der Tag wird gut, wenn er im künstlerischen Café Central beginnt. Frisch gemahlener Kaffee aus der ganz eigenen Bohne und ein ausgewogenes Frühstück, können hier in gediegenem schwarz-weiß Ambiente genossen werden. Wer sich, nach Kaffee und Croissant, nicht noch das Museum für Ostasiatische Kunst anschauen mag, fährt mit dem Rad weiter Richtung Rhein. Denn nur auf diese Art und Weise lässt sich die Stadt am besten erkunden. Das Fahrrad ist fester Bestandteil des Kölner Stadtlebens und gerade zur Sommerzeit ein großer Faktor für das ganz besondere Lebensgefühl.

Mittag am Rhein

Nach dem ausgewogenen Frühstück geht es in den Norden der Stadt zur Gaststätte Max Stark im Kunibertsviertel. Hier werden alle fündig, die in die Welt der regionalen Spezialitäten abtauchen wollen. Das Brauhaus ist ein waschechter Geheimtipp. Vom Kölschen Kaviar mit Röggelchen über Matjesfilet bis hin zum rheinischen Sauerbraten. Reservieren lohnt sich trotzdem. Die Tische sind schon mittags schnell belegt, weil nicht wirklich viel Platz ist. Dafür ist es sehr gemütlich und irgendwie richtig kölsch. Weiter geht es entlang des Rheins Richtung Hohenzollernbrücke. Auf dem Bauwerk, das seit 1907 zusammen mit dem Kölner Dom fester Bestandteil des Stadtbildes ist, lässt sich die historische Skyline ganz besonders gut genießen.

Alles natürlich, alles lecker

Stromaufwärts, mit dem Dom im Blick, nähert sich das Schokoladenmuseum, welches zwischen Altstadt und Rheinauhafen liegt. Hier lassen sich Groß und Klein in die Welt der Schokolade entführen. Der Herstellungsprozess – von der Bohne bis hin zur fertigen Tafel – lässt sich in wenigen Stunden komplett nachvollziehen. Der Rheinauhafen ist eine ehemalige denkmalgeschützte Hafenanlage in der Kölner Südstadt, die heute als Wohn- und Gewerbegebiet genutzt wird und klassischen Hafencharme mit modernem Schick verbindet. Weiter geht’s gen Süden für Kaffee und Kuchen ins Nale. Oberstes Gebot ist hier: Frische und Qualität. „Alles natürlich, alles lecker“. Diesem Motto folgt das Erfolgskonzept. Leidenschaftliches Engagement für gute Ernährung aus erlesener Qualität und viel positive Energie stecken hinter den Gerichten. Damit kreiert das Team nicht nur Essen, sondern schafft auch ein Stück Lebensgefühl – unkompliziert, innovativ und urban.

Auftanken in der historischen Altstadt

Vom Nales einmal quer durch die Stadt Richtung Norden, liegt auf der linken Seite in der südlichen Neustadt Kölns der Volksgarten. Der Park ist Naherholungszentrum für Städter und Touristen und ermöglicht mit Treetbootverleih und Biergärten spontane Auszeiten. Nach so viel Bewegung schon wieder hungrig? Dann geht es weiter ins 12 Apostel am Heumarkt. Nicht nur mit seinem Namen, auch mit der Speisekarte trägt das Restaurant seiner Bekanntheit Rechnung.  Das Interieur fällt auf durch prächtige Deckenmalereien, handgeschnitzte Wandverkleidungen, Marmorboden, Kronleuchter und rote Samtvorhänge. Neben klassischen italienischen Pasta-, Fisch- und Fleischgerichten findet der Gast dort auch die 12 Apostel wieder – verschiedene Pizza-Variationen, die auf einem holzbefeuerten Steinofen vor den Augen des Gastes zubereitet werden.

Ausklang im Agnesviertel

Mit vollem Magen geht es noch ein letztes Mal aufs Rad. Auf eine kleine Verdauungsfahrt vorbei am Fischmarkt und dem Kölner Dom Richtung Suderman. Die Bar der Wahl für das ein oder andere Kaltgetränk vereint die hohe Trinkkultur mit der klassischen Kölschkneipe. Zwischen feinem Cocktail und „Halver Hahn“ lassen sich so einige gesellige Stunden verleben. Dabei bleibt sich das Ladenlokal seit vier Jahren treu. Das schlichte Ambiente zeugt von professionellem Understatement. So kann sich der Gast voll und ganz auf die gut durchdachte Getränkekarte konzentrieren. Mit Blick auf das Treiben im belebten Kiez, geht der Tag zu Ende. Da das Agnesviertel Teil der Innenstadt ist, lässt es sich gemütlich nach Hause oder ins Hotel rollen.

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