Was ist eigentlich ...?

Bibimbap – der trendige Reistopf aus Korea

Das Leben wird immer köstlicher! Wir schlürfen süße Moon Milk, löffeln lila Joghurt, holen uns die exotischsten Gerichte gleich um die Ecke, direkt aus dem Food Truck. Was die Kulinarik angeht, steht uns die Welt offen! So auch mit Bibimbap, dem Trend-Reistopf aus Korea.

Was ist Bibimbap?

Bibimbap ist definitiv eines von Koreas Gerichten mit Kultstatus, das sich aus Reis, verschiedenen Gemüsesorten, Rindfleisch oder Tofu, einem Spiegelei und Gochujang, einer aus Klebreis, Salz und Sojabohnen fermentierten Chilipaste, zusammensetzt. Die für Bibimbap üblichen Gemüsesorten sind beispielsweise Gurken, Bohnensprossen, Rettich, Shiitake-Pilze, Spinat oder Kimchi. Das Nationalgericht wird ungemischt serviert, so dass es sich jeder nach Belieben selbst anrühren kann. Und das verheißt auch schon der Name Bibimbap, der sich aus den Wortteilen „bibim“, was so viel wie mixen bedeutet, und „bap“ zusammensetzt, das koreanische Wort für Reis. So bedeutet der Name der beliebten Reisschale wörtlich übersetzt „Reis mischen“. Und je nachdem wie viel von einer Zutat, einem Gewürz oder an Schärfe hinzugefügt wird, kann auch der Geschmack des Bibimbaps individuell variieren.

Eine Variante der koreanischen Spezialität ist das sogenannte Dolsot-Bibimbap, wobei dolsot so viel wie Steintopf bedeutet. Die Zubereitung sowie die Zutaten entsprechen im Wesentlichen denen des normalen Bibimbaps, im Gegensatz hierzu wird es jedoch in einem heißen Steintopf serviert. Hierdurch wird das Gericht noch während des Essens weiterhin erhitzt und gebraten. Der Steintopf behält seine Hitze noch Minuten lang, so dass der Reis durch das Braten eine knusprige Schicht entwickelt und das geschlagene Ei noch am Tisch während des Mischens stockt.

Bibimbap – ein Gericht mit philosophischen Wurzeln

Bibimbap ist nicht nur farblich ein ästhetischer Leckerbissen. Doch gerade diese machen unter anderem die große Bedeutung des Gerichts für die Koreaner aus. Denn nach einer koreanischen Philosophie ruft die Vermischung der farbenreichen Zutaten ein Gleichgewicht von Körper und Natur hervor. Dabei stehen die fünf Farben, die Bibimbap maßgeblich prägen, für die verschiedenen Teile des Körpers. So symbolisieren die roten Möhren das menschliche Herz, das grüne Gemüse die Leber. Die schwarzen Pilze stehen für die Nieren, das Gelb des Spiegeleis für den Magen. Und der weiße Reis repräsentiert die Lunge. So enthält das koreanische Nationalgericht die fünf traditionellen Farben der koreanischen Küche, die sogenannten Obangsaek, die neben ihrer Assoziation mit den fünf Körperteilen auch für die fünf Farben der Himmelsrichtungen und die fünf Hauptgeschmacksrichtungen stehen – süß, sauer, scharf, bitter und salzig. Nicht nur die Farben harmonieren also auf besondere Weise miteinander, auch der Geschmack, der sich hieraus ergibt, ist mit kaum einem anderen Gericht zu vergleichen.

Das koreanische Kultgericht sieht also nicht nur zum Anbeißen gut aus, es ist noch dazu sehr nahrhaft. Dank zahlreicher Zutaten, viel Protein, ausgewogenen Kohlehydraten und etwas Fett ist das Gericht ein wahrer Energielieferant.

Wo es das beste Bimbimbap in deiner Nähe gibt, erfährst du wie immer hier: speisekarte.de.

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