Was ist eigentlich… Catalyst Cuisine?

Körper und Geist im Einklang, ein umfassendes Wohlgefühl – mit der richtigen Ernährung kein Problem? Leider nicht immer. Denn nicht alle Lebensmittel, die Gesundheit und Vitalität versprechen, können dies auch einhalten. Die Catalyst Cuisine hat sich eben diesem Problem angenommen und definiert noch einmal neu, welche Lebensmittel tatsächlich gesundheitsfördernd sind und wovon wir besser die Finger lassen.

Was ist Catalyst Cuisine?

Die Catalyst Cuisine ist der Ansicht, dass Lektine Entzündungsprozesse im Körper auslösen können, die auf Dauer krank machen. Vermehrt sind diese Abwehrstoffe gerade in gesunden Lebensmitteln wie Gemüse, Obst und Vollkorn zu finden. So ist unter Catalyst Cuisine eine Form der Ernährung zu verstehen, die auf eben diese Lebensmittel verzichtet, Entzündungsprozesse im Körper versucht zu stoppen und ein andauerndes Wohlbefinden von Körper und Geist durch eine richtige Ernährung fördert. Wie funktioniert das nun und worauf verzichtet man in Zukunft besser?

Was sind Lektine?

Zahlreiche Erkrankungen und Probleme beim Abnehmen stehen also vermehrt in Zusammenhang mit Entzündungsprozessen im Körper, die auf sogenannte Lektine zurückzuführen sind. Hierunter versteht man Proteine, die in den meisten Pflanzen enthalten sind und als Abwehrstoffe gegen Fraßfeinde dienen. Da der Verzehr dieser Stoffe in hoher Dosis sogar tödlich für Tiere sein kann, vermeiden diese den Verzehr solcher Pflanzen. Es handelt sich also um eine Art natürliche Pestizide, die zum Erhalt der Pflanzen beitragen. Für Menschen sind die meisten Lektine zwar harmlos, einige können jedoch eine toxische Wirkung entfalten. Letztendlich sind viele Entzündungsprozesse im Körper auf den vermehrten Verzehr dieser Lektine zurückzuführen. Da Lektine hitzelabil sind, werden sie beim Kochen zerstört und wirken so nur im rohen Zustand toxisch. So können rohe Bohnen tödlich sein, gekocht aber ohne Bedenken verzehrt werden. Hitzebeständig ist lediglich das Weizenlektin, das aber beispielsweise durch Fermentieren unschädlich gemacht werden kann.

Wie wirkt sich übermäßiger Verzehr von Lektinen aus?

Der menschliche Körper ist von Natur aus nicht darauf ausgelegt, eine solche Menge an Zucker, Weizen, Milch, mit Weizen gefüttertem Fleisch, Hülsenfrüchten, Nachtschattengewächsen oder entzündlichen Ölen verarbeiten zu können, was durch die Ernährungsindustrie aber gefördert und unterstützt wird. Alles Lebensmittel, die eine große Menge Lektine enthalten. Und diese Ernährung führt auf Dauer zu Diabetes, Herzattacken, Krebs, und allen 80 Autoimmunkrankheiten. Frische, selbst zubereitete Lebensmittel sollten also wieder viel öfter auf dem Speiseplan stehen!

Wie funktioniert eine Catalyst Cuisine Diät?

Ziel ist es also, Lektine so gut es geht aus dem Ernährungsplan zu streichen. Hierdurch sollen Entzündungsprozesse gestoppt werden und der Körper kann sich wieder mehr um den Stoffwechsel kümmern, was zu einem gesteigerten Wohlbefinden und mehr Vitalität führt.

Worauf sollte also verzichtet werden?

  1. Zucker und Zuckerersatz: Vor allem auf raffinierten Zucker und Zuckerersatzstoffe sollte man gänzlich verzichten. Oftmals wird sogar empfohlen, bestimmte Obstorten zu vermeiden, da Obst viel Fruchtzucker enthält. Man greift also am besten auf Himbeeren und Brombeeren zurück, da diese wenig Fructose enthalten.
  2. Weizenprodukte und Reis: Auch Weizenprodukte beinhalten zu viele ungesunde Lektine. Aber auch diverse Körner wie Reis wandeln sich im Körper rasch in Zucker um und heben den Blutzuckerspiegel an. Zudem haben sie einen hohen Anteil an Omega-6-Fettsäuren, die Entzündungen fördern.
  3. Milch: Heutzutage ist es gar nicht mehr so schwer, auf Milch zu verzichten. Anstelle von Kuhmilch stehen zahlreiche Alternativen zur Verfügung wie Schafs-, Ziegen-, Hafer-, Mandel-, Soja- oder Reismilch. Denn Kühe produzieren ein lektinähnliches Hormon, das sogenannte Beta-Casomorphin, das nur schwer verträglich ist.
  4. Rohe Hülsenfrüchte: Hülsenfrüchte enthalten im rohen Zustand eine große Menge an Lektinen, beim Kochen verlieren sie diese jedoch fast gänzlich.
  5. Nachtschattengewächse: Auberginen, Paprika, Tomaten und Kartoffeln sind ebenso voller Lektine, vor allem die Samen von Tomaten und Paprika. Diese sollte man also ebenfalls besser gekocht genießen.
  6. Diverse Öle: Bestimmte Ölsorten enthalten ebenfalls einen hohen Anteil an Lektinen, zum Beispiel Maisöl, Sojaöl, Traubenkernöl und Rapsöl. Diese sollten am besten durch Olivenöl ersetzt werden.

So sind Gerichte, die beispielsweise Fisch wie Wildlachs, Hähnchen, Spinat, Wurzelgemüse, Süßkartoffeln, Brokkoli, Blumenkohl, Rosenkohl, Avocado, Oliven oder Olivenöl beinhalten besonders empfehlenswert und vor allem gesundheitsfördernd.

Wie bei allem ist es schlussendlich auch hier die Menge, die verzehrt wird. Ernährt man sich zu oft von Vollkornprodukten, wird man die Auswirkungen der Lektine durchaus spüren, bei geringen Mengen und gelegentlichem Verzehr ist dies jedoch noch nicht der Fall.

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