Wusstet ihr schon... ?

Die 7 besten Tipps zum Strom sparen in der Küche

Kochen und Backen sind für viele Menschen nicht mehr nur bloße Nahrungszubereitung. Aktuell entwickelt sich unsere Kultur immer mehr in Richtung des bewussten Essens, was mehr und mehr Hobby-Köche dazu anregt, mit unterschiedlichsten Zutaten herumzuexperimentieren. Leider gehört die Küche zu den Orten im Haushalt, an denen der meiste Strom verbraucht wird.

Spätestens mit der jährlichen Abrechnung des Stromanbieters bekommen Sie im wahrsten Sinne des Wortes die Rechnung serviert. Mit ein paar einfachen Kniffen können Sie Ihre Stromrechnung aber merklich drücken und haben dabei sogar noch etwas mehr Geld für Küchengeräte und exotische Zutaten in der Tasche. Also, an die Töpfe, fertig, los!

  1. Deckel und Platte müssen zum Topf passen

Auch wenn das Thai-Curry noch so gut riecht, gehört auf jeden Topf der passende Deckel. Wer aus reiner Freude am Geruch darauf verzichtet, muss nicht nur länger auf sein Essen warten, sondern verschwendet auch eine Menge Energie, die nach oben hin aus dem Topf entweicht. Auch, wer einen kleinen Topf auf eine zu große Kochplatte stellt, verschwendet Energie und heizt mit dem teuren Strom nur die Küche. Um die Energie effizient zu nutzen, müssen Töpfe und Pfannen mit dem ganzen Boden auf der Herdplatte stehen. So lassen sich rund 25 Prozent Energie einsparen.

  1. Restenergie effizient nutzen

Anders als bei Gasherden verschwindet die Hitze bei konventionellen Kochplatten und Glaskeramikkochfeldern nicht per Knopfdruck. Wenn Sie den Herd also erst dann abschalten, wenn Sie Ihr herrlich duftendes Essen „vom Feuer“ nehmen, sind die Platten noch für eine Weile heiß. Indem Sie die Platten bereits fünf Minuten vorher abschalten, nutzen Sie diese Energie effektiv zum Kochen oder Warmhalten von Speisen. Gerade bei Hochleistungsgeräten wie Ceranfeldern summieren sich ein paar Minuten hier und ein paar Minuten da leicht zu einer jährlichen Ersparnis von 20 bis 40 Euro auf.

  1. Den Wasserkocher nutzen

Der Wasserkocher ist aufgrund seiner Heizspirale selbst gegenüber modernen Herden die energieeffizientere Variante für das Erhitzen von Wasser. Vor dem Kochen von Reis, Nudeln und Kartoffeln lohnt es sich also, das Wasser zunächst im Wasserkocher zu erhitzen und die Nahrungsmittel anschließend weiter im Topf zu garen. Für das Erhitzen von 1,5 Litern Wasser fallen hier nur Stromkosten von rund vier bis fünf Cent an.

  1. Auf Größe und Material des Kochgeschirrs achten

Hochwertiges Kochgeschirr mit einer guten Wärmeleitfähigkeit zahlt sich langfristig aus. Und das nicht nur, weil es länger hält, sondern auch wegen der Energieersparnis. Töpfe und Pfannen aus Edelstahl, emailliertem Stahl oder mit Aluminium- bzw. Kupferboden leiten die Wärme sehr effizient. Mit Teflon beschichtetes Kochgerät birgt sogar noch mehr Einsparpotential. Dieses liegt bei Teflonpfannen beispielsweise bei satten 25 Prozent gegenüber Pfannen aus Gusseisen.

  1. Umluftfunktion des Backofens nutzen

Ein luftig hochbackender Kuchen ist der Traum so mancher Naschkatze. Wie wäre es, wenn Sie das gleiche Ergebnis mit 40 Prozent geringeren Energiekosten erreichen? Das ist kein Problem. Jedenfalls dann nicht, wenn Ihr Backofen über eine Umluftfunktion verfügt. Bei einem Kuchen, der auf diese Weise gebacken wird, sinken die Energiekosten drastisch. Immerhin liegt die für das Backen notwendige Temperatur im Vergleich zum Backen mit Ober- und Unterhitze um gut 30 Grad niedriger. Natürlich sollte auch die Ofentür nur geöffnet werden, wenn unbedingt nötig, selbst wenn der Kuchen noch so zum Anbeißen riecht. Auch hier droht ein unnötiger Energieverbrauch von beinahe 20 Prozent.

  1. Kühlgeräten die Arbeit erleichtern

Hätten Sie gewusst, dass eine Eisschicht von nur knapp einem Zentimeter in Ihrer Gefriertruhe bereits einen zusätzlichen Stromverbrauch von bis zu 15 Prozent verursacht? Ein Grund mehr also, das Gefrierfach und die Gefriertruhe regelmäßig zu enteisen. Auf ein Jahr gerechnet ist die Ersparnis bei solchen „Dauerläufern“ besonders groß. Um die Energie effizient zu nutzen, sollten Kühlgeräte auch einen vernünftigen Füllstand haben. Sowohl bei Kühlschränken als auch bei Gefriertruhen ist ein Füllstand von gut 80 Prozent ideal. Die enthaltenen Lebensmittel nehmen Volumen ein und fungieren als Kältespeicher, sodass beim Öffnen der Tür nicht zu viel Kälte entweicht. Nichtsdestotrotz sollte die Tür ebenfalls nur kurz geöffnet werden.

  1. Den Stromanbieter wechseln

Der Stromanbieterwechsel ist heute einfacher denn je und zudem eine kostenlose Maßnahme, mit deren Hilfe Sie Ihre Stromrechnung deutlich drücken. Immerhin lag der durchschnittliche Preis von einer Kilowattstunde Strom im Jahr 2017 bereits bei 29 Cent. Ein durchschnittlicher Vier-Personen-Haushalt zahlt bei einem geschätzten Verbrauch von 4.000 kWh damit gut 1.160 Euro pro Jahr für Strom. Wer bei einem teuren Grundversorger unter Vertrag steht, zahlt oft sogar 31, 32 oder gar 33 Cent pro Kilowattstunde Strom. Da macht das Kochen nun wirklich keinen Spaß mehr.

Wer zu einem günstigen Versorger wie lifestrom wechselt, zahlt nur noch rund 25 Cent pro Kilowattstunde. Bei einer vierköpfigen Familie entspricht das einer Ersparnis von 160 Euro gegenüber dem Durchschnitt. Im Vergleich zur teuren Grundversorgung mit einem Kilowattstundenpreis von 32 Cent beträgt die Ersparnis sogar 280 Euro gegenüber dem Durchschnitt. Dieses Geld können Sie anderweitig natürlich viel besser verwenden.

Wo was wie schmeckt, erfahrt Ihr nach wie vor hier: speisekarte.de

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