Hans Haas – der tiroler Passionist

Er gilt als Perfektionist, Purist, Passionist – der gebürtige Tiroler Hans Haas, der seit bald 30 Jahren die Größe am Münchner Sternehimmel ist und zu den besten Köchen im deutschsprachigen Raum zählt. Liebhaber außergewöhnlicher, kulinarischer Raffinessen zieht es immer wieder in die Küche dieses Spitzenkoches. Und diese heißt heute Tantris, das Sternerestaurant, das Hans Haas bereits 1991 übernimmt und mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnet ist. Die Gerichte, die hier auf Gourmetliebhaber warten, sind raffiniert, ein wenig puristisch und jedes Mal ein pures Genusserlebnis.

Hans Haas – Spitzenkoch, Genussmensch, Pionier

Hans Haas wird 1957 in der Wildschönau in Tirol geboren. Er wächst auf dem kleinen Bauernhof seiner Eltern auf, die ein sehr einfaches Leben führen. Doch hier, in der idyllischen, naturbelassenen Umgebung, erkennt er bereits seine Liebe zu gutem Essen, zur Kunst des Kochens und entwickelt sein Bewusstsein für regionale, unbehandelte Lebensmittel. In dem Heimatort in Tirol, im Gasthof Kellerwirt, absolviert er seine Ausbildung zum Koch und Commis de cuisine, worauf es ihn schließlich, auf Anfrage des österreichischen Koches Eckart Witzigmann, als Souschef in dessen Restaurant Aubergine nach München zieht. 1991 wird Hans Haas Küchenchef im Münchner Sternerestaurant Tantris, die bayerische Talentschmiede für angehende Sterneköche und 2018 zur Kochschule des Jahres gekürt. Er lernt von den Besten und übernimmt die sorgfältige und leidenschaftliche Art, mit der es Eckart Witzigmann versteht, seinem Personal und seinen Gäste jederzeit das Bestmögliche vorzusetzen. Diese Leidenschaft brennt auch heute noch in ihm und lässt das Niveau seines Tantris auch nach all den Jahren noch stetig steigen, das unter Haas seit 1991 mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnet wird. Er ist ein Künstler auf seinem Gebiet und verliert dabei nie das Wesentliche aus den Augen: das Besondere liegt meist in der Einfachheit seiner Beschaffenheit. Und diese Einfachheit und die Bodenständigkeit, die Haas sich auch nach all den Jahren der Sterneküche bewahrt hat, schmeckt nirgendwo köstlicher als auf den Tellern dieses einzigartigen Sternekoches, der zweimal zum Koch des Jahres ausgezeichnet wurde. 1995 durch den Gault-Millau sowie 1996 durch den Feinschmecker.

Das Tantris – Beginn einer neuen Ära der deutschen Gastronomie

In dem herausragenden Schwabinger Restaurant wird Hans Haas seinen Gästen immer wieder aufs Neue gerecht. Mit unverwechselbarer Raffinesse, dem Sinn für den Wert der Einfachheit und seinem herausragenden kulinarischen Können versteht er es auf besondere Art und Weise, den typischen Eigengeschmack der verwerteten Zutaten in den Fokus der Gerichte zu stellen. Und prägt so den außergewöhnlichen Stil des Tantris. Hier wird das Menü beinahe täglich neu zusammengestellt und noch von Hans Haas selbst mit der Hand geschrieben.

Das Kultrestaurant öffnet 1971 unter der Planung des Münchner Bauunternehmers Fritz Eichbauer seine Türen. Bereits hier spielt die Liebe zu gutem, feinem Essen die ausschlaggebende Kraft und Eichbauer setzt diesen Traum genauso um. Zuhause gut essen zu können, ein gehobenes Restaurant, das durch seine lockere Stimmung und sein herausragendes Essen überzeugt, das war das Ziel des Bauunternehmers. So entsteht ein künstlerisch umgesetzter Siebziger-Jahre Bau, in Beton gegossen, dessen Eingang schon zum Staunen einlädt. Viele der dekorativen Finessen des Außenbereiches findet man auch im Innenbereich wieder und das Restaurant glänzt durch seine harmonische Stimmigkeit, die zugleich äußerst edel wirkt. Seit 2012 steht das Gebäude unter Denkmalschutz und ist visuell wie geschmacklich noch immer ein absolutes Highlight. 2008 hat Fritz Eichbauers Sohn Felix mit Frau Sabine Eichbauer die Geschäftsführung übernommen.

Mit dem Tantris beginnt also eine neue Ära der deutschen Küche und Hans Haas versteht, diese weiterzuführen und seine Gäste in die köstliche Welt der Gourmetküche zu entführen. Immer ein Erlebnis, immer ein Genuss!

Was das Tantris kulinarisch zu bieten hat, seht Ihr wie immer auf speisekarte.de.

Foto von Mike Krueger, www.kruegermike.com.

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