Wussten Sie schon… dass man alternative Medizin durch richtiges Essen unterstützen kann?

Immer mehr Menschen verzichten zugunsten alternativer Medizin und Naturheilverfahren zunächst auf den Besuch beim Arzt. Sicherlich spielen hier verschiedene Gründe eine Rolle. Der Patient wird häufig ohne genauere Untersuchung zu einer Einnahme von Medikamenten gedrängt, die durchschnittliche Zeit, die sich ein Arzt für seinen Patienten nehmen kann, beträgt nur noch wenige Minuten und bei Fachärzten gibt es oft erst nach Wochen einen Termin. Es ist daher verständlich, dass sich viele Menschen nach Alternativen umschauen und nach Informationen, Anleitungen und Hilfen suchen, wie sie zum Beispiel auf der Seite der FID Gesundheitswissen zu finden sind. Wir klären über alternative Medizin und gesunde Ernährung auf.

Was ist alternative Medizin?

Der Begriff alternative Medizin ist ein Sammelbegriff für viele Behandlungsmethoden abseits der Schulmedizin. Die bekanntesten Methoden zur Behandlung sind die Homöopathie, Naturheilverfahren, Osteopathie und diverse Entspannungstechniken. Auch die traditionelle chinesische Medizin mitsamt der Akupunktur zählt zur alternativen Medizin. Neben diesen recht bekannten Behandlungsmethoden gibt es viele weitere, eher unbekannte Methoden. Behandlungen durch Reiki (Energiefluss) und die Farbtherapie fallen zum Beispiel in diese Kategorie.

Wirkungsweise alternativer Medizin

Die meisten Wissenschaftler sind der Ansicht, dass viele alternative Behandlungsmethoden keine bzw. nur eine sehr begrenzte Heilwirkung haben. Eine pharmakologische Wirkung wird ausgeschlossen. Häufig wird behauptet, dass eine Besserung nur aufgrund des sogenannten Placebo-Effektes eintritt. So beispielsweise bei der Homöopathie, wo eine tatsächliche Heilwirkung unter Ausschluss des Placebo-Effektes bisher nicht nachgewiesen werden konnte.

Dennoch ist allgemein unbestritten, dass alternative Heilmethoden Wirkung zeigen können. Sicherlich kennt jeder jemanden im Bekanntenkreis, der schon gute Erfahrungen mit alternativer Medizin gemacht hat. Nicht umsonst sind Termine bei Heilpraktikern oft rar, obwohl diese häufig nicht von der Krankenkasse bezahlt werden und man privat auf den Kosten sitzen bleibt.

Ein paar Beispiele, wobei alternative Behandlungsmethoden nachweislich helfen:

  • Entspannungstechniken senken den Blutdruck und helfen gegen Stress
  • Pflanzliche Mittel (Naturheilverfahren) helfen bei leichten Depressionen
  • Akupunktur lindert Rücken- und Kopfschmerzen ebenso, wie es bei nervösen Nervenbeschwerden (z.B. zuckendes Augenlid) hilft

Einsatzgebiete alternativer Medizin und Schulmedizin

Die Schulmedizin arbeitet häufig mit pharmazeutischen Mitteln. Tabletten werden meist aus chemischen Verbindungen und nur selten aus pflanzlichen Mitteln hergestellt.

Insbesondere bei leichten Erkrankungen, die keine schwerwiegenden Folgen nach sich ziehen können, bietet es sich an, zunächst auf alternative Behandlungsmethoden auszuweichen. Sei es durch die Anwendung von pflanzlichen oder mechanischen Mitteln (Physiotherapie, Gymnastik, Akupunktur oder Akupressur). Sollten diese Mittel nicht oder nicht ausreichend helfen, ist es immer noch möglich einen Arzt aufzusuchen.

Darüber hinaus lassen sich alternative Behandlungsmethoden ergänzend zu Schulmedizin anwenden. Es spricht schließlich nichts dagegen, einen hohen Blutdruck nicht nur mit den Tabletten vom Arzt, sondern dazu unterstützend mit pflanzlichen Mitteln zu regulieren. Oder die Neurodermitis zum Beispiel mit Licht, Umschlägen mit schwarzem Tee und Bädern in Salz des Toten Meeres zu lindern.

Die Wirkung der Schulmedizin unterstützen

In der Regel handelt es sich bei alternativen Behandlungsmethoden um sanfte Methoden. Nur selten kommen chemische Mittel zum Einsatz (zum Beispiel bei den Schüsslersalzen).

Umso wichtiger ist es, die Wirkung alternativer Behandlungsmethoden ganzheitlich durch die richtige Ernährung zu unterstützen. Gerade die Stellschrauben Genussmittel, Ernährung und Getränke sind bei vielen Krankheiten wichtige Punkte für eine schnelle Genesung.

Unsere heutige Ernährung ist von schnellem Essen, Fast Food und ungesunden Getränken geprägt. Wir ernähren uns mit zu viel Salz, zu vielen schlechten Kohlehydraten und Einfachzuckern, schlechten Fetten (Transfette und gesättigte Fettsäuren) und mit Antibiotika versetztem Fleisch.

Bei den Getränken ist es ähnlich: zuckerhaltige Limonaden wie Cola und Co. sind ebenso ungesund wie Alkohol in allen Variationen.

Um die Wirkung von zum Beispiel Naturheilverfahren zu unterstützen, bietet sich eine gesunde Ernährung an. Diese kann man in wenigen Schritten verwirklichen. Der wichtigste Schritt ist vermutlich der Verzicht oder zumindest die drastische Reduzierung von Zucker. Bereits dieser Schritt führt häufig zu einem besseren Hautbild, mehr Energie und weniger Müdigkeit. Auf Weizen sollte ebenfalls verzichtet werden, hochwertige Vollkorngetreidesorten bieten sich stattdessen an.

Generell ist es jedoch sinnvoll, den Anteil der Kohlenhydrate aus Brot, Kartoffeln, Nudeln und Reis herunter zu schrauben und deutlich mehr Gemüse und Obst zu essen.

Im nächsten Schritt sollte der Fleischkonsum reduziert werden und hochwertiges Fleisch auf den Tisch kommen. Biofleisch bietet sich an, da dieses nicht mit Antibiotika versehen ist. Auch beim Versuch von Restaurants und Gaststätten sollte man durchaus nachfragen, um welche Art Fleisch es sich handelt.

Hält man diese Schritte dauerhaft ein, kann man kleinere Veränderungen unternehmen: der Verzicht auf Salz und Alkohol ist sinnvoll. Einige Krankheiten lassen sich auch durch Diäten verbessern.

Fazit

Alternative Medizin und Naturheilverfahren sind sinnvoll und haben ihren Platz in der Medizin verdient. Da es sich um sanfte Heilmethoden handelt, kann man die Selbstheilungskräfte des Körpers mithilfe der richtigen und gesunden Ernährung deutlich unterstützen.

Die richtige Ernährung finden Sie in sämtlichen Variationen wie immer auf speisekarte.de.

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