Wussten Sie schon…was der Hot Dog mit New York zu tun hat?

Der Hot Dog gehört zu New York wie das Empire State Building oder die Brooklyn Bridge. Er ist so köstlich wie New York besonders. Der Hot Dog ist zum beliebten Begleiter bei Baseball oder Football-Spielen geworden und ziert die Straßen- und Parkecken von New York City. Hier bekommt man nicht nur die besten von ihnen, hier hat der Hot Dog auch seinen Ursprung. Und zwar auf Coney Island.

Der Hot Dog und New York

Sonst das Zentrum für Innovation, zeigt sich New York City äußerst traditionsbewusst, geht es um ihren berühmten Hot Dog. Denn noch heute findet man die besten von ihnen in den zahlreichen Foodtrucks an jeder Ecke der Metropole. Einen ersten dieser Hot Dog-Wägen hat es bereits 1871 auf der südlich von Manhattan liegenden Halbinsel Coney Island gegeben. Und noch früher, 1867, erfand hier ein deutscher Migrant, Karl Feldmann, das beliebte Brötchen mit der knackigen Wurst. Dieser kam 1856 nach Brooklyn und übernahm die Imbisskultur seiner deutschen Heimat, wo schon 1860 ähnliche Würste von deutschen Metzgern hergestellt wurden. Um die leckeren  Würste besser servieren zu können, wurden sie in ein längliches Brötchen gelegt, in das Feldmann zusätzlich noch Sauerkraut dazu gab. Diese sogenannten Red Hots waren nahezu über Nacht zum beliebtesten Snack der New Yorker geworden und dank des Handkarren, den Charles Feltman, wie er sich nun nannte, bauen ließ, konnte man das köstliche Fast Food bald an jeder Ecke erwerben. Günstig, schnell und einfach köstlich. Von Coney Island aus trat der Hot Dog dann seinen Siegeszug durch ganz Amerika an und später in die ganze Welt.

Da es sich bei einem Hot Dog um ein schnelles, einfach zuzubereitendes Essen handelt, fand dieser Fast Food-Trend 1893 auch Einzug in sämtliche Baseball- und später auch andere Sportarenen, um die große Menge an Zuschauern schnell und einfach satt zu bekommen.

Woher hat der Hot Dog seinen Namen?

Über die Entstehung des Begriffs Hot Dog streiten sich die Gemüter. Die einen behaupten, der Name habe tatsächlich etwas mit dem Hund zu tun. Denn neben ihren Würstchen brachten die Deutschen auch ihre Hunde mit nach USA, vor allem Dackel. Da die Hot Dog-Wurst der Form von Dackeln doch sehr ähnelte, nannte man die Würste einfach auch Dogs. Da sie warm serviert wurden also Hot Dogs. Glaubt man dahingegen dem Sprachforscher Barry Popik, so stammt der Begriff aus einem Artikel des Magazins „Yale Record“ von 1895, der „Die Entführung des nächtlichen Speisekarrens“ lautete. Hier heißt es über die Studenten der Universität Yale, sie würden „zufrieden schmatzend auf Hot Dogs kauen.“

Wie essen die Amerikaner ihre Hot Dogs am liebsten?

Bis heute werden die Würstchen in Amerika am liebsten auf einem Grill gegart und mit Sweet-, Hot Pepper oder Corn-Relish zubereitet. Aber auch Sauerkraut, Tomaten, Jalapeños oder Käse sind beliebte Zutaten.

Wer also in New York noch keinen der unzähligen Straßenwägen aufgesucht und die berühmten Hot Dogs getestet hat, der war noch nie ganz in New York!

Zum Glück gibt es diese köstlichen Brötchen aber auch bei uns – zu finden ganz einfach auf speisekarte.de.

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