Was ist eigentlich…Meal Prep?

Zeit ist Geld. Das gilt auch beim Essen und gerade beim Vorbereiten und Kochen unserer täglichen Mahlzeiten. Dank Meal Prep lässt sich beides sparen. Was hat es auf sich mit diesem innovativen Food Trend, der gar nicht mal so innovativ ist und warum erlebt er ein solches Comeback?

Was ist Meal Prep?

Meal Prep klingt nach einem hippen Food Trend, der gerade die Teller, Fotos und Instagram-Accounts der Food- und Fitness-Blogger füllt. Dabei handelt es sich eigentlich um gar nichts Neues, nicht mal wirklich hipp ist dieser Trend. Denn tatsächlich steckt hinter Meal Prep lediglich das Vorkochen und Vorbereiten der Mahlzeiten für die nächsten Tage oder die gesamte Woche. Wahre Meal Prepper kochen ihr Essen sogar bis zu 14 Tage vor. Wie das geht? Ganz einfach…

Wie funktioniert Meal Prep?

Alles dreht sich um Planung, den richtigen Einkauf und das Kochen der Mahlzeiten. Zuerst heißt es also Planen: Was koche ich? Wie viele Tage möchte ich vorkochen? Welche Zutaten muss ich hierfür einkaufen? Steht das fest, wird der anschließende Einkauf um einiges erleichtert. Auch, wenn man an diesem Tag wohl kaum alleine im Supermarkt ist, scheint der Samstag dennoch der geeignete Tag zu sein, um die benötigten Zutaten einzukaufen, um diese gleich frisch am Sonntag für die kommenden Tage vorbereiten zu können. Die Basis-Lebensmittel können natürlich auch in größeren Mengen auf Vorrat gekauft werden, wie Dosenbohnen, Haferflocken, Thunfisch, Samen oder Nüsse.

Wie letztendlich die fertige Box zum Mitnehmen aussieht, das bleibt jedem selbst überlassen. Ob Fleisch, Gemüse, Fisch, Salat, Obst, Reis oder Nudeln, alles kann kombiniert werden.

Für den Transport eignen sich am besten Einmachgläser, Lunch- oder Tupperdosen. Mittlerweile lassen sich sogar spezielle Boxen mit verschiedenen Fächern erwerben, die Platz für große und kleine Mahlzeiten bieten. Es sollte lediglich darauf geachtet werden, dass die verwendeten Boxen keine Weichmacher oder ähnliches beinhalten.

Welche Lebensmittel eignen sich am besten für Meal Prep?

Trotz der Kreativität, der beim Meal Prep keine Grenzen gesetzt sind, gibt es doch Lebensmittel, die sich hierfür besonders gut eignen.

Proteine    Kohlenhydrate
Garnelen    Kichererbsen
Lachs (geräuchert)    Kidneybohnen
Rindfleisch    Weiße Bohnen
Bacon    Naturreis
Hähnchenbrust    Wildreis
Putenbrust    Vollkornnudeln
Thunfisch    Quinoa
Schweinefilet    Bulgur
Mozzarella    Couscous
Schafskäse    Süßkartoffeln
Käse    Kartoffeln
Eier    Linsen
Falafelbällchen
Tofu, Seitan
Joghurt
Quark

Snacks

  • Oliven
  • Tomaten (auch getrocknet)
  • Artischocken
  • Pesto
  • Chutney
  • Hummus
  • Guacamole
  • Gemüse-Sticks (Karotte, Gurke etc.)
  • Beef Jerky
  • hartgekochte Eier
  • Müsliriegel
  • Studentenfutter

Warum lohnt sich Meal Prep?

Ganz einfach: was verarbeitet, gekocht und gegessen wird, entscheidet jeder für sich. Kein undefinierbares Kantinen-Essen im Büro mehr, keine überflüssigen Kalorien, kein schnelles und fettiges Fast-Food Essen. So ist es um einiges leichter, sich mit Meal Prep gesund, bewusst und abwechslungsreich zu ernähren. Und auch die Zeitersparnis spricht für Meal Prep. Bis alles vorgekocht ist, dauert es sicherlich seine Zeit. Doch ist das Essen einmal für mehrere Tage vorbereitet, kann an diesen Tagen Zeit für Einkaufen, Vorbereiten und Kochen gespart werden. Auch finanziell lohnt sich diese Vorgehensweise. Denn meist gibt man tatsächlich weniger Geld aus, geht man einmal die Woche groß einkaufen, als wenn man jeden oder jeden zweiten Tag jeweils kleine Einkäufe tätigt. Auch die Reste müssen nun nicht mehr im Müll landen, sondern einfach in der Box für den nächsten Tag.

Neben Meal Prep ist natürlich nach wie vor das Essengehen eine Option, sich Einkaufen, Kochen und Vorbereiten zu ersparen. Wo? Auf speisekarte.de! Und holt euch auf unternehmer.de  wertvolle Tipps für euer schnelles und gesundes Essen unterwegs oder im Büro.

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