Wussten Sie schon…Ramen?

Die Welt steht Schlange – für eine Suppe! Ramen heißt dieses Suppen-Highlight aus Japan, das genau genommen gar nicht aus Japan stammt, sondern den Ursprung in China hat. Die Nudelsuppe gibt es in den unterschiedlichsten Varianten, alle üppig, heiß und fettig. Was hat es aber mit diesem Food Trend auf sich, der gerade in aller Munde ist?

Was ist Ramen?

Das Wort Ramen kommt aus dem chinesischen und bedeutet so viel wie handgezogene Nudeln. Ebenso aber wird auch die Nudelsuppe, die aus diesen Nudeln zubereitet wird, Ramen genannt. Die chinesischen Nudeln bestehen aus Weizenmehl, Salz, Wasser und Salzlaugenwasser und schwimmen meist in Schweinebrühe. Von China gelangte sie dann Mitte des 19. Jahrhundert nach Japan und war besonders nach dem Ende des 2. Weltkrieges äußerst beliebt. Denn der Hunger war groß, die Lebensmittel knapp. Besonders bei  Mittellosen, Arbeitern und Studenten erfreute sie sich aufgrund ihrer Üppigkeit großer Beliebtheit. So zählt die Suppe auch zur Kategorie des Fast Foods. Ramen war mit der Zeit so beliebt, dass bald ein wahrer China-Nudeln-Boom enstand und die ersten Foodtrucks auf den Straßen Japans zu finden waren, sodass sämtliche Varianten der chinesischen Nudeln gleich um die nächste Ecke warteten.

Wie wird Ramen zubereitet?

Aus all diesen Varianten bildeten sich mit der Zeit regionale Unterschiede. Vielerorts wird die Brühe beispielsweise mit Miso-Paste zubereitet, andernorts mit Shoyu, einer Art Sojasauce oder es werden als Basis der Suppe Schweineknochen ausgekocht. Nicht selten findet man als Grundlage auch Fisch oder Meeresfrüchte, diese Variante wird Shio-Ramen genannt. Verfeinert wird die Brühe dann meist noch mit verschiedenen Gewürzen wie Chili, Bonito-Flocken oder Knoblauch.

Und auch die Nudeln selbst können in den unterschiedlichsten Varianten auftreten. So können sie frisch, getrocknet oder auch gedämpft verarbeitet werden.

Zu guter Letzt wird alles zusammengegeben und mit den unterschiedlichsten Zutaten, wie Bambussprossen, Seetang, Lauchzwiebeln, Pilzen, Eiern, Schweinefleisch oder Fisch verfeinert. Beliebte Beilagen sind häufig Teigtaschen.

Jede Nudelsuppe besteht also aus vier Bestandteilen: der Suppe, einer bestimmten Soße, mit welcher die Suppenbasis verfeinert wird, Nudeln und den unterschiedlichsten Toppings.

Wie wird Ramen angerichtet?

Entscheidend ist schließlich ein rasches Anrichten der Nudelsuppe, sodass die Nudeln bissfest sind, die Suppe heiß, das Gemüse frisch und nicht weich gekocht. Die Brühe kocht mitunter stunden-, wenn nicht gar tagelang, was ihren besonderen und vollen Geschmack ausmacht.

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