Die Speisekarte – Visitenkarte der Gastronome

Der Zeitpunkt, für die Fußballweltmeisterschaft eine spezielle Speisekarte aufzulegen, ist zwar schon fast vorbei, aber das nächste Großereignis kommt bestimmt. Genauso wie auf jede Spargelsaison die Zeit für Pfifferlinge folgt. Bevor der Gast seine Bestellung aufgibt beschäftigt er sich gut fünf Minuten mit der Speisekarte. Diese Zeit sollte vom Gastgeber proaktiv genutzt werden, um mit der Speisekarte den individuellen Charakter des Restaurants  zu transportieren und den Blick des Gastes gezielt zu lenken.

Tipps zum Design von Speisekarten

Studien haben ergeben, dass die Gäste im Restaurant die Speisekarte üblicherweise wie ein Buch lesen, also von oben links nach unten rechts und das Auge dann gegebenenfalls in die nächste Spalte oder auf die nächste Seite wechselt. Psychologisch bedeutet dies: Angebote, die besonders prominent platziert werden sollen, gehören nach oben links oder oben rechts. Typischerweise bietet sich ein Aperitif oder ein Vorspeisenteller dafür auf der ersten Seite an, auf der zweiten Seite dann vielleicht die Spezialitäten des Hauses als Hauptgang. Gut lesbar sollte die Speisekarte zudem sein, je edler das Restaurant, desto klassischer und zurückhaltender sollte die Karte sein. Eine Szenebar oder ein In-Restaurant mag gerne mit Farben und handgemalten Lettern spielen – aber auch hier gilt: Die Speisekarte dient zur Information und nicht als Versuchsfeld für Hobbykünstler. In solchen Restaurants wird gerne mit Boxen im Design gearbeitet, um Kombi-Angebote zu betonen.

Trotzdem ist Kreativität gefragt, etwa im Format, im Material, mit Fotos oder mit Einlageblättern. Wer Lust hat, sich im Internet anregen zu lassen und gleich auch den Druckauftrag zu erteilen, wird früher oder später vermutlich bei einer Online-Druckerei wie viaprinto.de landen. Dort findet mal eine Vielzahl an Möglichkeiten seine Speisekarten im richtigen Licht darzustellen und dies sogar zu einem klasse Preis.

Preis-Leistungs-Verhältnis bei Speisekarten beachten

Es gibt ja sogar Restaurants, bei denen die Gäste nachfragen, ob sie die Speisekarte mitnehmen dürfen. Eine bessere Kundenbindung ist schwer vorzustellen. Wichtig bleibt dennoch, den Preis der Speisekarte im Auge zu behalten. Lose Blätter oder zu billig gedruckte Broschüren sehen durch Eselsohren und Fettflecken schnell unansehnlich aus und müssen dann ausgetauscht werden. Dies lässt sich beispielsweise mit dem entsprechenden Papier und einer geeigneten Bindung umgehen. Für Saisonkarten empfehlen sich robuste Einlegeblätter. Gut ist zudem, wenn Tischaufsteller und Tischsets vom Design und Qualität mit der eigentlichen Speisekarte eine Einheit bilden. Denn die kulinarische Richtung des jeweiligen Etablissements soll sich eben auch in Speisekarte und Co. wiederfinden. Wenn dann der Koch und die Kellner nicht pfuschen, erlebt der Gastronom zufriedene und wiederkehrende Gäste. Es lohnt sich, dem Thema Speisekarte mehr Beachtung zu schenken, in diesem Bereich verschenken viele Gastronomen große Chancen auf Umsatz und Profit.

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