Genießen & Co. – Der Trend der Kochboxen

Jeden Tag dieselbe Frage, was man nur am Abend kochen soll. Einkaufen gehen müssen, wenn die halbe Stadt mit einem im Supermarkt an der Kasse steht. Das kräfteraubende Tragen der Einkäufe nach Hause. Die Lasten des Alltags. So ist es kein Wunder, dass der Trend immer mehr hin zu Onlinekäufen oder dem Bestellen von Kochboxen geht. Was hat es damit auf sich und ist dies wirklich die optimale Alternative zum selbständigen Einkauf?

Was sind Kochboxen?

Der Name ist Programm. Kochboxen sind Tüten oder Boxen aus Papier und Karton, gefüllt mit ausgewählten Zutaten und dem passenden Rezept zur Verarbeitung dieser. Es muss also selbst gewaschen, geschnitten und gekocht werden, das Einkaufen aber darf ausgelassen werden.

Was steckt hinter dem Trend der Kochboxen?

Je nach Auswahl der Küchenrichtung und der hierzu passenden Rezepte werden die jeweiligen Zutaten also direkt nach Hause geliefert. Das lästige Suchen nach Rezepten, Auswählen der Produkte und der zeitraubende Einkaufen bleibt einem also erspart. Zudem ist bei den meisten Herstellern der Kochboxen von Bio- und Fairtrade-Zutaten die Rede. Die gesunde Ernährung ist damit also auch noch gesichert.

Ebenso bleibt die Sorge aus, welche Menge an Zutaten man kaufen soll. Die Kochboxen beinhalten genau die richtige Menge für das jeweilige Rezept, sodass weniger Lebensmittel weggeworfen werden müssen. Dabei gehen die Hersteller jedoch oftmals davon aus, dass ein paar Basics bereits zu Hause vorhanden sind.

Auch der Kreativität kommt dieser Trend zugute. Wer normalerweise den dritten Abend in Folge zur Spaghetti-Packung und der fertigen Tomatensauce greifen würde, darf sich über abwechslungsreiches, kreatives und gesundes Essen freuen. Und keine Angst, dank der aufwendig gestalteten Rezepte, ist es auch jedem Kochanfänger möglich, diese schnell und einfach umzusetzen.

Welche Nachteile haben Kochboxen?

Jeder Trend hat aber auch immer seine Kehrseite. So haben auch die Boxen ihren Preis, weshalb sich ein Vergleich der Kochboxen auf jeden Fall lohnt. Und dieser ist zum Teil gar nicht mal so gering. Denn oftmals wird vergessen, dass zahlreiche Zutaten für mehr als eine Mahlzeit verwertet werden können und die Hersteller immer nur von einer Mahlzeit bei ihrer Berechnung ausgehen. So sind Kochboxen oftmals teurer als es der eigene Einkauf wäre. Ein Töpfchen Petersilie beispielsweise lässt sich wunderbar für das tägliche Kochen verwenden und auf die Plastikverpackung lässt sich auch verzichten. Einige Hersteller greifen tatsächlich für jede der enthaltenen Zutaten auf eine Verpackung aus Plastik zurück. So fällt schneller mehr Müll an, der sich beim Kauf von frischen Zutaten, beispielsweise auf dem Wochenmarkt, vermeiden lassen würde. Und auch die Transportwege sind nicht gerade umweltschonend. Sie verursachen einen hohen CO2- und Verpackungsverbrauch.

Kochboxen bieten also schnell gesundes, abwechslungsreiches und frisches Essen. Ob es aber eine dauerhafte Alternative zum selbständigen Einkauf darstellt, bleibt fraglich.

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