Deutschland gegen Südkorea

Am Mittwoch steht die deutsche Nationalelf ihrem dritten Gegner in der Vorrunde gegenüber – Südkorea. Die Küche Südkoreas – feurig, würzig, scharf – erlebt einen wahren Hype und ist beliebter denn je. Lassen sich wenige Gemeinsamkeiten zur deutschen Küche finden, so gibt es doch eine ganz spezielle: Um ihre Restaurants und Bars durch exotische Namen hervorzuheben, geben die Südkoreaner ihnen häufig deutsche Namen. So kann es durchaus vorkommen, dass man durch die Straßen von Südkorea läuft und auf ein Restaurant namens Hans trifft. Da kommt doch fast ein wenig Heimatgefühl auf! Was aber zeichnet die Kulinarik Südkoreas besonders aus?

Südkorea gegen Deutschland – kulinarische Highlights

Die koreanische Küche ähnelt sehr der allgemein asiatischen Küche, weist dennoch aber zahlreiche Alleinstellungsmerkmale auf, die in deutlichem Unterschied zur restlichen asiatischen Kochkunst stehen. Ähnlich aber wie in nahezu allen anderen asiatischen Küchenrichtungen ist die wichtigste Zutat der Reis. Vor allem aber sind es Suppen, die beinahe jedes Essen der Südkoreaner begleiten, anders als im Rest des Kontinents. Neben den unterschiedlichsten Suppen und der Hauptzutat Reis kommen vor allem Gemüse, verschiedene Sorten an Fleisch und frische Meeresfrüchte und –tiere auf den Teller.

Deutlich zu erkennen ist nun der große Unterschied zur deftigen, fleischlastigen und üppigen Küche der Deutschen.

Welche Gerichte aber sind typisch für Südkorea und auf welche Geschmackserlebnisse muss  man sich gefasst machen, stattet man den zahlreichen Restaurants in der belebten Metropole einen Besuch ab?

Wie kocht und isst man in Südkorea?

Neben dem Nudel-Klassiker Bibimbap ist eine echte kulinarische Besonderheit, die man in dieser Form tatsächlich nur in Korea findet, der Kimchi. Er ist beinahe schon zum Nationalgericht der Koreaner geworden. Hierbei handelt es sich um einen scharf marinierten und vergorenen Chinakohl, der neben Suppe und Reis bei keiner Mahlzeit fehlen darf. Die wohl  beliebteste Variante von Kimchi wird mit scharfem Paprikapulver zubereitet und kann mitunter feurig scharf schmecken. Neben dieser Variante gibt es aber beinahe über 200 verschiedene Varianten den Chinakohl zuzubereiten.

Neben der deftigen, würzigen Note der Korea-Küche werden aber vor allem Fisch und Meeresfrüchte verarbeitet, die frisch vom Fischmarkt kommen.

Was uns Deutschen womöglich barbarisch und ungenießbar erscheint, ist für die Südkoreaner alltägliches Essen. So kann es durchaus passieren, dass der Oktopus auf dem Teller noch ganze 30 Minuten lang versucht, diesen wieder zu verlassen. Für die Koreaner kein Problem! Im Gegenteil, wenn der Oktopus noch lebt ist das ein Zeichen von hoher Qualität. Für die Deutschen kostet dies wohl eher echte Überwindung.

Generell wird in Südkorea überall und gerne gegessen. Von internationalen Restaurants über traditionell koreanische Garküchen bis zum Tintenfisch-Snack an der nächsten Straßenecke – hier hält kein Hunger lange an.

Nationalgerichte in Südkorea

Der variantenreiche Chinakohl, der Kimchi, zählt also eindeutig zu den beliebtesten Speisen der Koreaner. Ebenso das köstliche und nicht weniger variationsreiche Nudelgericht Bibimbap.

So essen die Koreaner im Allgemeinen etwas leichter als die Deutschen und sind bei ihren Mahlzeiten nicht ganz so zimperlich wie so mancher Deutsche.

Koreanische Köstlichkeiten findet ihr auch in eurer Nähe, ganz leicht über speisekarte.de.

Und jetzt Toi, Toi, Toi für unsere Nationalelf!

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