Deutschland gegen Schweden

Am Samstag stehen sie sich als Konkurrenten gegenüber – Schweden und Deutschland. In der Kulinarik der beiden Nationen sind jedoch mehr Gemeinsamkeiten zu finden als zuerst vermutet. Die schwedische und deutsche Küche ist besonders durch regional vorkommende Zutaten geprägt, so füllen häufig Fleisch, Kartoffeln, Pilze, Wurst und Käse die Teller. Was aber ist typisch für die schwedische Kochkunst und worin liegen doch Unterschiede zur deutschen Küche?

Schweden gegen Deutschland – kulinarische Highlights

Köttbullar, die kleinen schwedischen Fleischbällchen, kommen einem wohl zuerst in den Sinn, denkt man an schwedisches Essen. Doch auch, wenn die Küche Schwedens als einfach und unkompliziert gilt, hat sie einiges mehr zu bieten. Ländliche Hausmannskost, die husmanskost, wie Brot, Wurst und Käse, Fisch- und Fleischgerichte ist bei den Schweden besonders beliebt. Auch die Deutschen lieben Fleischgerichte wie das traditionelle Schnitzel oder würzige Fleischvariationen vom Grill. Anders aber als die aus Schweine- oder Rindfleisch bestehenden deutschen Fleischgerichte, kommen in Schweden nicht selten auch Wild wie Rentier- oder Elchfleisch auf den Teller.

Wie kocht und isst man in Schweden?

Die Esskultur der Schweden ist schon immer von langen Wintern und kurzen Sommern geprägt. So hat sich mit der Zeit eine ausgereifte Vorratshaltung entwickelt, so dass für die lange Kältezeit vorgesorgt werden kann. Im Sommer wird also frisches Obst und Gemüse geerntet, das sogleich eingekocht und gelagert wird, um es haltbar für die langen Wintermonate zu machen. Die schwedische Küche ist durch diese Tradition besonders von salzigen, gebeizten, getrockneten, geräucherten oder gesäuerten Lebensmitteln geprägt.

Zu den klassisch schwedischen Zutaten zählen, ähnlich wie in Deutschland auch, Kartoffeln, Fisch, Fleisch und Pilze. Ebenso werden die landestypischen bullar, Frikadellen aus Fisch oder Fleisch, in den unterschiedlichsten Varianten zubereitet. Vor allem die zahlreichen Sorten Hering, der in Schweden sill heißt, prägen das Essen der Schweden, wo im Allgemeinen mehr Fisch als sonst irgendwo in Kontinentaleuropa serviert wird. Neben den unterschiedlichsten Hering-Gerichten sind häufig auch Dorsch, Rentier oder Elch auf den heimischen Speisekarten zu finden.

Zum Frühstück gibt es Brot und Marmelade oder Käse und auch ein Schluck der traditionellen Sauermilch darf nie fehlen. Wie die Deutschen nehmen die Schweden ihr Mittagessen relativ früh ein, ab 11:30 und auch zu Abend isst man in Schweden bereits ab 18:00. Die Beilage besteht  meist aus Brot, das, anders als in Deutschland, mit Zimt und Sirup versüßt wird.

Zu den bekanntesten schwedischen Gerichten zählen:

 

Wo gibt es nun typisch schwedische Gerichte auch in deiner Nähe? Hier: speisekarte.de.

Und unserer Nationalelf drücken wir natürlich für Samstag kräftig die Daumen!

 

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