Portobello gefüllt mit Hähnchen und Spinat

Was ist eigentlich… Portobello?

Ein würdiger Ersatz für ein saftiges Steak? Ein Pilz? Und ob! Der Portobello Pilz überzeugt nicht nur durch seinen einzigartig kräftigen Geschmack und seine fleischähnliche Konsistenz, ebenso lässt er sich einfach zubereiten, wobei der Kreativität keine Grenzen gesetzt sind.

Was aber ist ein Portobello Pilz?

Der Name lässt es kaum erahnen, aber tatsächlich handelt es sich bei einem Portobello lediglich um einen zu groß geratenen, braunen Champignon, der aufgrund seiner Lamellenausbildung einen besonders kräftigen Geschmack entwickeln kann, um einiges kräftiger als der des Champignons. Da kleine Champignons noch keine geöffneten Lamellen besitzen, weisen sie einen dementsprechend milderen Geschmack auf.

Der Portobello Pilz gehört zur Gattung der Egerlinge, die weltweit am häufigsten angebaute Speisepilzart. Durch unterschiedliche Züchtung kann der Pilz in verschiedenen Größen- und Farbvariationen auftreten. Der Hutdurchmesser des Portobellos beträgt etwa 7-12 Zentimeter, er wiegt zwischen 60 und 100 Gramm. Zudem zeichnet er sich durch eine feste, fleischige Beschaffenheit und einen delikaten Geschmack aus.

Diese braunen Zucht-Champignons weisen ein intensives, leicht nussiges Aroma auf und enthalten weniger Wasser als die weißen, kleinen Champignons, weshalb sie beim Kochen kaum einschrumpfen und eine knackigere Konsistenz behalten.

Wie kann der Portobello Pilz verwertet werden?

Vor allem eignet der Speisepilz sich hervorragend als Alternative für Fleisch, da seine kräftige Textur eher einem Stück Fleisch als einem Pilz ähnelt. Er lässt sich auf vielfältige Art und Weise in der Küche verwerten. Portobello Pilze lassen sich hervorragend grillen, marinieren, gratinieren oder einfach wie ein Stück Steak in der Pfanne verarbeiten. Ebenso eignet sich der Portobello Pilz zum Füllen oder Überbacken. Und auch auf der Speisekarte beliebter Burgerrestaurants darf der Portobello nicht fehlen. Ein köstlicher Burger mit Portobello oder auch eine mediterrane Portobello-Pizza lassen sich im Übrigen auch ganz einfach selbst machen.

Wie wird ein Portobello richtig zubereitet?

Um das einzigartige Aroma und den kräftigen Geschmack des Speisepilzes zu bewahren, sollte es vermieden werden, den Pilz mit Wasser abzuwaschen. Es empfiehlt sich, den Pilzhut stattdessen mit einem feuchten Küchentuch oder einer Küchenbürste zu säubern. Vor der Zubereitung für den Verzehr wird das untere Stielende abgeschnitten und nicht weiter verwendet. Anschließend kann der Pilz nach Belieben zubereitet werden.

Wie bewahrt man einen Portobello richtig auf?

Die richtige Lagerung des Pilzes ist Voraussetzung für seinen späteren Genuss. Es empfiehlt sich, die Portobello Pilze, eingewickelt in einem Tuch, in einem Gemüsefach im Kühlschrank aufzubewahren. Am besten ist eine Lagerung bei möglichst niedriger Temperatur, aber nie unter dem Gefrierpunkt. Denn die Speisepilze lagern bei einer Temperatur um 1° Celsius deutlich länger als bei den für einen Kühlschrank üblichen 7-8° Celsius, da die Pilze so länger nachreifen und auch nach Tagen noch genießbar sind. Auf diese Weise sollten Portobellos mindestens 3 Tage halten, in den meisten Fällen sogar 5-7 Tage.

Es sollte zudem vermieden werden, die Speisepilze gemeinsam mit stark riechenden Gemüsesorten wie Lauch und Zwiebeln aufzubewahren, da Pilze sehr schnell deren Geruch annehmen. Auch in der Nähe von Obst und Zitrusfrüchten sollten die Portobellos besser nicht gelagert werden, da sie hierdurch schneller reifen und verfallen.

Vor der Zubereitung sollte jedoch in jedem Fall noch einmal überprüft werden, ob die Pilze auch wirklich frisch sind. Weisen sie weiche Stellen auf, stoßen sie einen üblen Geruch ab oder haben sie eine schwammige Textur entwickelt, sind sie mit großer Sicherheit nicht mehr genießbar und sollten besser nicht mehr verarbeitet werden.

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Beitragsbild "Chicken and Spinach Stuffed Portobello Mushrooms" von Chuck Grimmet lizenziert als CC BY-SA 2.0

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