Wussten Sie schon…Blumenkohl?

Er ist der König unter den Kohlköpfen. Der Blumenkohl. Er ist nicht nur äußerst gesund und lecker, sondern auch vielseitig verwendbar. Ob als leichtes Gericht für Zwischendurch, zu einer cremigen Blumenkohlsuppe gerührt oder überbacken aus dem Ofen. Blumenkohl ist allzeit einsatzbereit und stets ein leckerer Genuss.

Wo liegen die Wurzeln des Blumenkohls?

Blumenkohl zählt zu den Sorten des Gemüsekohls und zeichnet sich durch fleischige, in einem Kopf zusammenstehende Blütensprossen aus. Der Blumenkohl variiert nicht nur in seinen unterschiedlichen Zubereitungsmöglichkeiten, auch die Namen fallen mitunter variantenreich aus. So wird er auch Karfiol, Käsekohl, Blütenkohl, Traubenkohl, Minarett-Kohl oder Italienischer Kohl genannt.

Was macht den Blumenkohl so besonders?

Den Blumenkohl umgibt eine wahre botanische Besonderheit: denn der Kohlkopf ist der noch nicht geschossene Blütenstand der Pflanze. Würde also der Kohl nicht geerntet werden, würden sich Blüten und Samen entwickeln. Im Gegensatz zu seinem nahen Verwandten, dem Brokkoli, zeichnet sich der Blumenkohl somit besonders durch seine geschlossene Blume aus.
Da während der Phase des Wachstums die Blütenstände des Blumenkohls vollständig durch Hüllblätter verdeckt sind, kann sich kein grüner Pflanzenfarbstoff, sogenanntes Chlorophyll, bilden. Und so findet man in Deutschland überwiegend weiße und elfenbeinfarbene Sorten des Blumenkohls.
Hingegen in Italien und Frankreich wachsen ebenso bunte Sorten, die sich durch eine grüne oder auch violette Farbe auszeichnen. Da hier die Blütenstände nicht gänzlich von Blättern bedeckt sind, können sich die Kohlköpfe durch den Einfluss von Licht verfärben.

Was kann man beim Blumenkohl alles essen?

Man mag es kaum glauben, aber neben den Röschen lassen sich auch die Blätter des Blumenkohls verwerten, zwar schmecken sie ein wenig aromatischer als der Kohl selbst, lassen sich aber sehr gut in Kombination mit diesem verzehren. Die Blätter sind zudem äußerst reich an Vitaminen und Mineralstoffen, und auch der natürliche Gehalt an Vitamin K ist besonders hoch. Dies ist vor allem für die Blutgerinnung von besonderer Bedeutung.

Wie bereitet man Blumenkohl richtig zu?

Der Blumenkohl gilt als sehr einfaches Gemüse und auch die Zubereitung von Blumenkohl geht schnell und ist sehr leicht:

  • Zuerst entfernen Sie die äußeren Blätter und schneiden den Strunk an den unteren Röschen ab
  • Danach brechen Sie den Kopf des Kohls vorsichtig auseinander und schneiden die Röschen vom Strunk. Da sich zwischen diesen oft noch viel Erde befindet, ist es ratsam, den Blumenkohl erst nach dem Schneiden zu waschen
  • Waschen Sie dann den Blumenkohl in warmen Wasser ab
  • Möchten Sie den Blumenkohl blanchieren, so rechnen Sie mit 8-10 Minuten Garzeit für den ganzen Kohlkopf; möchten Sie den Blumenkohl lieber kochen oder dämpfen, so rechnen Sie mit 12-20 Minuten Garzeit für den ganzen Kohlkopf
  • Möchten Sie nur die Röschen blanchieren, dauert dies 3-5 Minuten; das Dämpfen oder Kochen 5-8 Minuten

Durch seine leichte Bekömmlichkeit eignet sich der Blumenkohl bestens für Diäten und auch Schonkost. Aufgrund seines hohen Vitamin-C-Gehalts und seiner vielen Mineralstoffe zählt er zu den beliebtesten Speisen der gesunden Küche.
Auch roh, etwa im Salat, ist der Blumenkohl ein wahrer Frischekick. Dennoch wird er vorwiegend gekocht verwertet und gerne zu Fleisch, als Suppe, aber auch zu Fisch und gratiniert mit Käse serviert. Wer es gerne etwas exotischer hat, der versucht es am besten mit mariniertem Blumenkohl, Blumenkohlreis oder Blumenkohl-Curry Die köstlichen Röschen des Blumenkohls sind also für jeden Geschmack ein wahres Highlight in der Küche.

Und auch in der Friteuse lassen sich köstliche Variationen des Blumenkohls zubereiten. Hierzu heizen Sie die Friteuse auf 200 Grad vor, teilen den Blumenkohl in Röschen und garen diese im kochenden Salzwasser ca. 10-13 Minuten bissfest. Hierauf gießen Sie die Röschen unter kaltem Wasser ab und lassen sie einige Minuten abkühlen. Verrühren Sie anschließend Mehl, Backpulver, Salz und Eigelb zu einem Teig und wenden die Blumenkohlröschen darin. Diese werden dann für 4-5 Minuten im Friteusenfett ausgebacken.

Wie wird Blumenkohl richtig aufbewahrt?

Wichtig ist, dass Sie den Blumenkohl vor der Einlagerung nicht waschen, da er sonst zu feucht wird und schneller verdirbt. Die Blätter müssen entfernt werden, sodass nur der Blütenstand eingelagert wird, so wird der Blumenkohl haltbar gemacht. Auch der Strunk sollte vor der Einlagerung entfernt werden. Am besten lagern Sie den Blumenkohl bis zur Verarbeitung im Kühlschrank, eingewickelt in einer Frischhaltefolie. Wenn Sie Blumenkohl ungekocht und ungewaschen in Frischhaltefolie gewickelt im Kühlschrank lagern, kann er sich bis zu 10 Tagen halten.

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