Richtig essen und gut schlafen

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Für die meisten Menschen bedeutet Essen nicht nur die reine Nahrungsaufnahme. Viele verbinden damit auch Genuss und ein Stück Lebensqualität. Andere wiederum empfinden ganz andere Dinge im Leben für wichtiger und das Essen wird nur beiläufig zu sich genommen. So ist es individuell verschieden, wie das Essen zelebriert wird. Ob sehr bewusst sowie raffiniert selbst zubereitet und schön am Tisch angerichtet oder schnell das Essen in der Mikrowelle warm gemacht und neben dem Fernsehen oder Nachrichten checken auf dem Smartphone hastig gegessen.

Eine andere Rolle spielen die Uhrzeiten, zu denen Mahlzeiten eingenommen werden. Oft ist das sehr abhängig vom festgelegten Tagesablauf und den unterschiedlichen Arbeitszeiten. So kann nicht immer eine Mahlzeit zu den üblichen Uhrzeiten eingenommen werden. Bei manchen fällt dann das Frühstück ganz aus oder findet später am Vormittag statt. Andere wiederum haben keine Möglichkeit ein warmes Mittagessen einzunehmen. Oft werden die warmen Mahlzeiten dann auf den Abend verlegt. Ein häufiger Grund ist gerade für Familien der, dass erst am Abend alle Familienmitglieder gleichzeitig zu Hause sind und so wenigstens eine Mahlzeit am Tag gemeinsam genossen werden kann.

Welche Auswirkungen hat das Essen am Abend?

Oft hört man, dass das Essen am Abend nicht so gesund sein soll. Manchen bekommt es einfach nicht und sie klagen, dass es lange und schwer im Magen liegt. Einige beschweren sich dann sogar über Schwierigkeiten beim Einschlafen. Oder man hat das Gefühl, dass man deswegen immer mehr zunimmt. Aber was ist bei Schlafstörungen wirklich auf das abendliche Essen zurückzuführen und was nicht? Gibt es vielleicht sogar Essen, was besonders gut für abends geeignet ist und welches, womit man sich eher keinen Gefallen macht?

Gut oder schlecht schlafen

Für Schlafstörungen kann es unterschiedliche Ursachen geben. Die meisten Menschen haben im Leben früher oder später einmal damit zu kämpfen. Es kann aber tatsächlich daran liegen, dass das Essen den Schlaf negativ beeinflusst, egal, ob es sich dabei um Ein- oder Durchschlafprobleme handelt. Es ist einfach unerfreulich, wenn man sich nachts im Bett hin und her wälzt und sich zusätzlich am nächsten Morgen immer noch müde und unkonzentriert fühlt. In manchen Fällen ist dann tatsächlich die Ernährung daran schuld. Wer aber ein paar Dinge darüber weiß und zusätzlich dabei berücksichtigt, dass manche Lebensmittel vor dem Zubettgehen besser gar nicht gegessen werden sollten, hat gute Chancen, wieder zu einem erholsamen Schlaf zu finden.

Mandeln als idealer Knabbersnack am Abend

Wer sich gerne am Abend noch etwas zum Knabbern holt, sollte es vielleicht einmal mit Mandeln versuchen. In Mandeln ist viel Tryptophan enthalten. Die Aminosäure ist  für den Schlaf sogar förderlich, weil sie die Produktion des Glückshormons Serotonin vorantreibt. Dieses Glückshormon macht nicht nur gute Laune. Es sorgt auch dafür, dass der Mensch entspannt und gelassen sein kann. Dadurch wird der Schlaf-Wach-Rhythmus reguliert, was eine sehr gute Voraussetzung für eine gesunde Nachtruhe ist. Für Abwechslung können auch Cashewkerne und Hafer sorgen. Diese enthalten ebenfalls reichlich Tryptophan.

Bananen vor dem Schlafengehen

Der Körper benötigt für einen guten Schlaf auch ausreichend Magnesium und Kalium. Dieses findet sich zum Beispiel in großen Mengen in Bananen wieder. Die Mineralien helfen dabei, dass die Muskeln und Nerven entspannen können und diese dann so besser auf einen erholsamen Schlaf vorbereitet sind. Menschen, die einen Mangel vorweisen, leiden dagegen nachts öfter an Muskelkrämpfen.

Lebensmittel, die nicht förderlich für den Schlaf sind…

Aber es gibt auch durchaus Lebensmittel, die nicht förderlich für den Schlaf sind. So essen viele gerne am Abend noch etwas Süßes. Allerdings führt eine zuckerreiche Mahlzeit zu einer Veränderung des Blutzuckerspiegels, wodurch der Schlaf gehemmt werden kann. Erst steigt der Blutzuckerspiegel schnell an, was Schwierigkeiten beim Einschlafen macht und sobald er abfällt, führt er dazu, dass man wieder wacher wird. Vor dem Zubettgehen sollte man daher Snacks wie Süßigkeiten, Marmelade aber auch Obst (Konserven), Cornflakes und Weißmehlspeisen meiden.

Auch zu viel Fett kann zu einem unruhigen Schlaf führen. Die fettreiche Nahrung bedeutet für den Körper nämlich viel Arbeit bei der Verdauung. Umso mehr Fett gegessen wird, umso größer ist der Aufwand. Das kurbelt den Kreislauf stark an und hemmt dadurch den Schlaf. Wer also gerne abends fettige und deftige Speisen wie Pizza, Pommes oder Burger zu sich nimmt, darf sich nicht darüber wundern, wenn der Schlaf unruhig ist.

Doch Fett ist nicht gleich Fett. Vor allem mehrfach ungesättigte Fettsäuren können für eine gesunden Schlaf wichtig sein. So kann es unter anderem Schlaffördernd sein, fette Fischsorten wie Lachs oder Hering zu essen, da diese die mehrfach ungesättigten Fettsäure Docosahexaensäure (DHA) enthalten. Diese ist unter dem Namen Omega 3-Fettsäure wahrscheinlich bekannter. Sie regt die Produktion des Hormons Melatonin im Körper an, was bekannterweise für einen gesunden Schlaf wichtig ist.

Unabhängig davon, ob Sie gut schlafen oder nicht, Essen im Restaurant ist fast immer ein Genuss! Wenn Sie mal ein neues Restaurant ausprobieren möchten, dann suchen Sie doch einfach auf speisekarte.de nach Ihrer Stadt und schon erhalten Sie eine Übersicht der besten Restaurants.

 

Ein Gedanke zu „Richtig essen und gut schlafen

  1. Ich liiiiebe Mandeln, aber nicht nur als Abendsnack, sondern auch gerne mal zwischendurch vorm Fernseher, oder ins Morgenmüsli. 🙂
    Super lecker und Omega Fetthaltig!

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