Pilze, Kräuter und mehr: Nahrhaftes aus dem Wald

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Ein Spaziergang durch den herbstlichen Wald entspannt und macht den Kopf frei, zudem lassen sich am Wegesrand viele gesunde Zutaten für die Küche finden: Wildkräuter, Maronen und Pilze sind äußerst lecker und enthalten viele Vitamine und Mineralstoffe. Und das Beste: Sie sind in der freien Natur zum Nulltarif zu haben.

Wildkräuter

Giersch oder auch Geißfuß

Kräuter und Wildgemüse aus dem Wald enthalten deutlich mehr Vitamine und Mineralien als gezüchtete Sorten. Warum sie nicht einfach pflücken und in der eigenen Küche verarbeiten? Das nur wenig bekannte Wildgemüse Giersch ist beispielsweise im Wald reichlich vorhanden. Die gut schmeckende Pflanze ist reich an Vitamin C. Auch unter dem Namen Geißfuß bekannt, ist Giersch bei vielen Gärtnern als Unkraut berüchtigt. Dabei ist Giersch ein altes Heilkraut, das sich als Tee trinken lässt sowie gegen Arthritis und Rheuma hilft.

In der Nähe des Gierschs findet sich oft die wesentlich bekanntere Brennnessel. Sie ist besonders reich an Eisen und Eiweiß und lässt sich wie Spinat zubereiten. Ebenso wertvoll ist der vom Geschmack her dem Knoblauch sehr ähnliche Bärlauch, der vorzugsweise in Buchenwäldern wächst und sich gut zu Pesto verarbeiten lässt.

Maronen

Die Früchte der Edelkastanie gehören zur Gattung der Nüsse. Die Esskastanien sind reich an Stärke und in der Natur bei Wildschweinen als Nahrung beliebt. Die je nach Region auch als Maronen bekannten Esskastanien sind hauptsächlich im Süden der Republik zu finden. Die Maronen sind reif, wenn ihre Schale gleichmäßig braun ist. Zwischen mehreren Schichten Zeitungspapier an einem trockenen Platz aufbewahrt, halten sich Esskastanien mehrere Monate lang. Zubereitet werden diese Kastanien gern im Backofen, sie sollten etwa 20 Minuten bei 200 Grad backen. Sie sind fertig, wenn die Schale kräftig gebräunt ist und sich ein leckerer Geruch in der Küche breitmacht.

Pilze

Wer Pilze sammelt, sollte unbedingt genau hinsehen: Nicht alle Pilze, die im Wald wachsen, sind essbar. Wer sich nicht gut auskennt, sollte ein Bestimmungsbuch für die verschiedenen Pilzarten dabei haben oder eine entsprechende App auf seinem Smartphone installieren. Besonders schmackhaft sind die kleinen Wald-Champignons, Steinpilze oder Pfifferlinge.

Bild Wiesenchampignon, Steinpilz, Pfillferling

Der Waldchampignon ist weiß bis gelbbraun und hat leicht rosa bis schokoladenbraune Lamellen. Er ist leicht mit einem der giftigen Knollenblätterpilzen oder Karbolegerlingen zu verwechseln.

Steinpilze hingegen lassen sich leicht mit dem bitteren Gallenröhrling verwechseln. Im Aussehen sind die beiden sich sehr ähnlich, aber nur ein einziger Gallenröhrling kann aufgrund seines bitteren Geschmacks ein Pilzgericht verderben.

Der Pfifferling ist in seiner Erscheinung sehr einzigartig. Zwar weißt der falsche Pfifferling (orangegelber Gabelblättling) Ähnlichkeiten mit dem Pfifferling auf, er ist jedoch orangegelber und weicher, aber auch essbar.

Wenn Sie aber auf Nummer sichergehen wollen, empfehlen wir Ihnen den Besuch in einem Restaurant in Ihrer Nähe. Auf speisekarte.de finden Sie mit Sicherheit ein Restaurant mit Ihrem Lieblingspilz auf der Speisekarte!

Bild: "Giersch oder auch Geißfuß" von Kristian Petesr - Fabelfroh (Giersch Aegopodium podagraria) lizenziert als CC BY-SA 3.0

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