Was isst man in… Mauritius?

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Strahlende Sonne, kristallblaues, durchsichtiges Wasser und schneeweiße Strände. Wer will das nicht? Aber Mauritius hat nicht nur eine atemberaubende Landschaft, sondern auch kulinarisch einiges zu bieten.
Getreu dem Motto „Wo die Liebe den Tisch deckt, schmeckt das Essen am besten“ bietet Ihnen Mauritius eine super leckere Küche, egal ob schnell für unterwegs, ein gemütliches Essen oder einfach nur ein exotischer Cocktail für einen entspannten Abend. Auf Mauritius ist wirklich für jeden Geschmack etwas dabei.

Fingerfood – ein wahres Erlebnis

Ein wahres Erlebnis in Mauritius ist das „Food To Go“. Man findet es wirklich überall, egal ob am Strand oder beim Spaziergang durch die Stadt. Am Strand wird dabei zumeist Obst, wie Ananas, Litschis und Mangos angeboten, während man an Straßenständen in der Stadt auf frittierte dreieckige Teigtaschen (Samosas), die mit Fleisch oder Gemüse gefüllt sind, trifft. Diese auch „Samoussas“ genannten Leckereien gibt es für ein paar wenige Rupien (= mauritianische Währung) und sie werden umweltschonend in Zeitungspapier serviert. Absolut praktisch, wenn’s mal schnell gehen soll. Als Alternative gibt es auch noch verschiedene Fladenbrote aus braunem oder weißem Mehl, die „Farathas“, oder auch mit gelben Spalterbsen, das sogenannte „Dholl pouris“.

Vielfältige Spezialitäten für jeden Geschmack

Ein wundervoller Teil von Mauritius sind die verschiedenen Küchen, denn hier trifft man auf indische, kreolische, chinesische und französische Köstlichkeiten. Es wird also niemals langweilig und auch Vegetarierer und Veganer können vielfältige Spezialitäten dieser Küchenrichtungen genießen.

Vor allem sind jedoch Fleisch-, Geflügel- oder Fischgerichte mit unterschiedlichen Saucen, zu denen man gekochten Reis, Linsen- oder Bohnengemüse oder auch zerkochte Gemüseblätter servieren kann, weit verbreitet. Die Auswahl ist riesig. Das sogenannte chatini, eine feurige Mischung aus Tomaten und Chili, eignet sich perfekt als Beilage. Traditionell, passend zur indischen Küche, gibt es zu den Gerichten Fladenbrot, aber auch manchmal Baguette, als einfache Beilage.

Mauritius – ein wahres Gewürzparadies!

Das Essen auf Mauritius ist generell immer gut gewürzt und scharf. Egal ob Masala, Muskat, Zimt, Curry, Cardamom, Anis, Nelke, Ingwer, grüner Pfeffer und so weiter, für alles ist gesorgt. Besonders Zimt, Kurkuma und Ingwer sind ein Segen für die Gesundheit. Zimt reguliert zum Beispiel den Blutzuckerspiegel und enthält entzündungshemmende Substanzen, Ingwer hat ebenfalls eine entzündungshemmende Wirkung und Kurkuma kurbelt sogar die Fettverbrennung an.

Mauritius-Klassiker

Das typischste mauritianische Essen sind Boulettes chinoises. Das sind kleine Bällchen aus einem dünnen Teig, gefüllt mit Fisch, Huhn, Schwein, Gemüse oder einer speziellen Mischung, die gedämpft oder gekocht werden. Serviert werden die Boulettes in einer kleinen Schüssel mit einer sehr würzigen, leckeren Suppe, Sojasauce, Kräutern, Knoblauchsoße und wahlweise Chili. Man kann sie jedoch auch ohne Suppe, nur mit Sojasauce und Kräutern essen.
Boulettes kann man quasi zu jeder Zeit und überall essen, da sie als Nationalgericht angesehen werden. Macht ein kleiner Laden an einer Ecke zu, macht ein anderer an einer anderen Kreuzung oder eben direkt an der Straße auf. Zu erkennen sind die Suppenverkäufer an den zwei großen, blechernen Töpfen mit spitz zu laufenden Deckeln. Wenn Sie Boulettes selbst ausprobieren möchten, haben wir hier ein passendes Rezept für Sie:

Zutaten
600 g Schweinefleisch
2 Knoblauchzehen
1 Stück Ingwer (60g )
2 frische Zwiebeln
1 Möhre
1 Korianderstrauß
2 Peperonis gemahlen
Olivenöl, Sojasauce & Pfeffer
1,5 l Gemüsebrühe

Zubereitung

  1. Zwiebeln und Knoblauch schälen und anschließend in Würfel schneiden
  2. Den Koriander waschen, trocknen und Schneiden.
  3. Schweinefleisch zerhacken und die Hälfte des Knoblauchs und der Zwiebel, den Ingwer und die Hälfte des Koriander mit einer Prise Salz und Pfeffer hinzufügen und Bouletten daraus formen.
  4. Etwas Olivenöl in einem Schmortopf erwärmen und den Rest des Ingwers hinzufügen. Die Möhre klein schneiden und mit den Zwiebel und den restlichen Knoblauch, die gemahlene Peperoni, etwas Sojasauce, Pfeffer und dann die Gemüsebrühe dazugeben.
  5. Lassen sie das ganze 15min. kochen, dann können Sie die Bouletten hinzufügen und nochmal circa 30 min kochen lassen. Bestreuen Sie die Bouletten mit dem übrigen Koriander. Als Beilage eignen sich chinesische Nudeln.

Tipp: Sie können die Bouletten in etwas Olivenöl anbraten, bevor Sie diese in die Brühe geben.

 

Weitere Köstlichkeiten

Natürlich bietet Mauritius eine Vielzahl kulinarischer Genüsse, was alleine an den unterschiedlichen Küchen liegt, die dort aufeinander treffen.

So können Sie kreolische Gerichte, wie zum Beispiel Oktopussalat (Rezept) oder frittierte Bananen (Rezept) ausprobieren. Für das richtige Mauritiusfeeling in der eigenen Küche sorgt dagegen dieses Rezept für leckere mauritische Fladenbrote mit einem leckeren Fischcurry (Rezept).

Darf es eine kleine Erfrischung sein?

Neben dem Essen auf Mauritius, darf eine gelungene Erfrischung am Strand selbstverständlich nicht fehlen. Empfehlenswert dafür sind ganz besonders die frisch gepressten Obstsäfte und Cocktails aus exotischen Früchten, die nicht nur abkühlen, sondern durch die Vitaminvielfalt auch unglaublich gesund sind. Für den erhöhten Wellness-Faktor ist das Joghurtgetränk Lassi ein absoluter Geheimtipp!
Genauso ist auch die Trinkkokosnuss beim entspannten Sonnen am rauschenden Meer, ein wundervoller Genuss, den man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte.
Selbstverständlich möchte man einen gelungenen Tag im Urlaubsparadies auch gebührend mit einem leckeren Drink ausklingen lassen. Hierbei gibt es drei Sorten Bier, die auf Mauritius gebraut werden: Phoenix und Black Eagle, ähneln dem deutschen Pils, und Blue Marlin entspricht einem schwachen Starkbier. Alternativ dazu gibt es verschiedene südafrikanische Weine, lokale Weinspezialitäten, köstliche Cocktails und Mischgetränke mit Rum, die den Abend versüßen.

Eine andere süße Seite von Mauritius

Die Geschichte des Zuckeranbaus in Mauritius hat eine über 300 Jahre alte Vergangenheit: Von den ersten Zuckerrohrpflanzungen der Holländer im siebzehnten Jahrhundert bis zum heutigen Zucker, dem berühmten braunen Zucker, der durch Konzentration und Kristallisation des Safts der Zucherrohrpflanzen gewonnen wird. Die Geschichte des Zuckers kann sehr eindrücklich bei einem Besuch des Zuckermuseum L‘Aventure du Sucre erlebt werden. Das Museum ist in einer alten Zuckerrohrfabrik untergebracht und liegt eingebettet in einer wunderschönen Gartenanlage in der Nähe des Botanisches Gartens von Pamplemousse. Die Geschichte des Zuckeranbaues wird hier visuell mit Schaustücken aus längst vergangenen Tagen und mit Videos und Bildern eindrucksvoll vermittelt. Ein Blick in die Geschichte des Zuckers lohnt sich auf jeden Fall.
Am Ende der Museumstour können im Shop noch die verschiedensten Rohrzuckerarten gekostet werden. Auch einen guter Schluck weißer Rum darf dabei am Ende genossen werden.

Sie haben jetzt richtig Lust auf Mauritius bekommen? Zwar ist ein kurzer Abstecher auf Mauritius nur schwer möglich, aber in einem leckeren Restaurant können Sie zumindest für einen Abend Mauritiusfeeling genießen. Ein passendes Restaurant finden Sie auf speisekarte.de.

 

 

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