Genießen & so: Teuer essen rund um die Welt

Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterPin on PinterestPrint this pageEmail this to someone

Für viel Geld essen zu gehen ist auf der ganzen Welt möglich. Wenn es um die teuersten Restaurants weltweit geht, gibt es unterschiedliche Hit-Listen, die alle etwas gemeinsam haben. Sie werden dominiert von Restaurants in den USA, Japan und – wie soll es anders sein – dem Mutterland der gehobenen Küche: Frankreich.

Kostspielige Sterne-Küche

Alain Ducasse ist der Küchenchef, der sich weltweit die meisten Michelin-Sterne erkocht hat. In seinem Restaurant „Le Meurice“ in Paris ist das Essen entsprechend teuer. Ein Menü kostet hier etwa 400 Euro. Und weil der Gast dafür einiges geboten bekommen möchte, befindet sich das Restaurant auch in einer berühmten Location, dem „Hotel des Rois“ und seinem geschichtsträchtigen Speisesaal.

Die Hitliste der Zeitung „USA today“ führt als teuerstes Restaurant auf dem Globus derzeit das Kitcho im japanischen Kyoto an. Hier zahlt man für ein Menü schlappe 450 Euro. Der Küchenchef, Herr Kunio Tokuoka, ist von der Regierung Japans immerhin mit einer besonderen Auszeichnung geehrt worden. Japanische Küche vom Feinsten bietet auch das Masa in New York. Der Gourmet-Tempel, in dem ein Menü ungefähr 350 Euro kostet – selbstverständlich ohne Getränke – wird von dem Sushimeister Masayoshi Takayama geführt. Es taucht regelmäßig in den Listen der teuersten Restaurants der Welt auf und leistet es sich, seinen Gästen bei der Reservierung eine Anzahlung von 200 Dollar abzunehmen. Bei Absage gibt es das Geld nicht zurück.

Wer es noch teurer haben möchte, der wird im SubliMotion auf der nicht allzu weit entfernten Baleareninsel Ibiza glücklich. Dort kann man seit Mitte 2014 ein besonderes 20-Gänge-Menü für schlappe 1.500 € pro Person genießen – 10% Steuer nicht inbegriffen. Dafür gibt es dann aber auch einen eigens für das Erlebnis konzipierten Raum, in dem man zusammen mit lediglich einer Handvoll erlesender Gäste das Menü genießen kann. Was genau es zu essen gibt, wird indes vorher nicht verraten. Lediglich beste Zutaten und eine passende Weinbegleitung in Kombination mit hochklassiger spanischer Küche verspricht der Chefkoch Paco Roncero, der bisher mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnet wurde.

Teuer essen in Deutschland

Auch in Deutschland kann man als Gast gut und teuer essen gehen. Mit Sterne-Restaurants ist die Bundesrepublik jedenfalls reichlich gesegnet. Zuletzt gab es bundesweit insgesamt 290 dieser teuren Restaurants. Allein zwanzig davon sind es inzwischen in der deutschen Hauptstadt. Auf den internationalen Ranking-Listen tauchen deutsche Restaurants zwar nicht unter den teuersten Edel-Gaststätten auf, doch nach Frankreich ist die Bundesrepublik Deutschland europaweit immerhin in der Gastronomie mit den meisten Sterne-Adressen gesegnet.

Wie teuer das Essen in einem guten Restaurant in Deutschland wirklich ist, hängt von der Stadt ab, in der sich das Restaurant befindet. Düsseldorf etwa liegt 32 Prozent über dem deutschen Durchschnitt, Dresden und Leipzig dagegen rangieren 23 Prozent unter dem Durchschnitt.

Allerdings sind die Deutschen eher sparsame Restaurant-Besucher. Genau 13,7 Prozent ihres verfügbaren Einkommens geben sie im Monat für Restaurantbesuche aus. Zu zweit lassen Sie sich das Essen dann auch nicht mehr als 40 Euro durchschnittlich kosten.

Luxuriöse Lebensmittel

Wer es sich hingegen einmal in der heimischen Küche so richtig gut gehen lassen mag, dem seien die teuersten Lebensmittel der Welt empfohlen.

Wie wäre es mit einem Kilo Weißstör-Kaviar für 65.000 Euro oder einen Happen Weißen Trüffel für 11.000 Euro das Kilo. Etwas preiswerter ist der Beluga-Kaviar, der kostet nur 8.600 Euro das Kilo. Für 100 Euro die Tasse trinkt man dazu Panda-Tee. Wer sich mit dem Tee aus Panda-Kot bevorraten möchte, kauft das Kilo für 40.000 Euro ein. Immerhin hilft das Getränk gegen Strahlenschäden und soll auch beim Abnehmen unterstützen. Mit Kopi-Luwak-Kaffee für 1.200 Euro pro Kilo gibt es eine Kaffee-Sorte, die in den Mägen von Schleichkatzen fermentiert wurde. Wer es lieber süß und teuer mag, der greift auf die Yubari-Honigmelone zurück. Für 5.000 Euro das Stück ist diese Melone dann auch besonders saftig und süß.

Diese ganz teueren Lebensmittel sind in deutschen Restaurants zwar eher selten zu finden, aber in einem guten Gourmetrestaurant können Sie zumeist Kaviar oder auch Trüffel genießen.

Das perfekte Gourmetrestaurant in Ihrer Nähe finden Sie, wie gewohnt, auf speisekarte.de!

Schreibe einen Kommentar