Was ist eigentlich ...?

Was ist eigentlich ein Igelstachelbart?

Auf den ersten Blick meint man, einen Schwamm oder eine Korall vor sich zu haben. Doch tatsächlich handelt es sich hier tatsächlich um etwas Essbares. Genauer um einen sogar ausgesprochen schmackhaften Pilz, den Igelstachelbart.

Was ist ein Igelstachelbart?

Der Igelstachelbart, auch Affenkopfpilz oder Pom-Pom blanc genannt, ist weltweit im Bereich der nördlichen Hemisphäre vertreten und sehr selten zu finden. Er wächst überwiegend auf Laubbäumen wie Eichen und Buchen bei hoher Luftfeuchtigkeit. Seine dichten, weichen, zwei bis drei Zentimeter großen Stacheln lassen den Pilz äußertst giftig aussehen.

Wie wird der Igelstachelbart verwertet?

Doch ist der Pilz alles andere als giftig! Feinschmecker und Gourmetköche schätzen diesen Pilz aufgrund seines feinen Aromas und seines einzigartigen Geschmacks. Er ist bissfest wie Meeresfrüchte und schmeckt ein wenig nach Kalb oder Geflügel mit einem Hauch von Zitrone und Kokosnuss.

Der Igelstachelpilz kann auf unterschiedlichste Weise in der Küche verwendet werden. In Öl gebraten, paniert oder als Pilzklößchen oder Schwammerl in einer Suppe eignet sich der Igelstachelbart hervorragend. Ebenso auf Salat macht sich der Pom-Pom Blanc gut, zum Beispiel als „Gebratener Affenkopf auf Feldsalat mit Apfelspalten und Orangendressing“ (Rezept).

Wo kann man Igelstachelbert kaufen?

Frischen Igelstachelbart zum Kochen bekommen Sie in Spezialshops im Internet, wie beim Online-Shop lebegesund.de.

Hat der Igelstachelbert eine heilende Wirkung?

Die Chinesen kennen den Igelstachelbart seit über 4000 Jahren als Heilmittel, was teilweise auch wissenschaftlich belegt wurde. Seine Inhaltsstoffe sollen beruhigend auf den Magen-Darm-Trakt und die Lunge wirken und das Immunsystem stärken. Außerdem soll der Igelstachelbart vorbeugend gegen die Bildung von Tumoren und Krebs wirken, insbesondere Magen-, Darm-, Speiseröhren- und Hautkrebs.

Früher wurde der Igelstachelbart Königen und Herrschern wegen seiner Seltenheit und seines außergewöhnlichen Geschmacks als Geschenk dargereicht. Heute findet man den Pilz mit viel Glück entweder in einem feuchten Laubwald oder auf den Tellern von Gourmetrestaurants. Die Seltenheit des Affenkopfpilzes zeigt sich auch in der Tatsache, dass bei aktuell über 5.000 Speisekarten aus ganz Deutschland auf speisekarte.de kein einziges Restaurant dabei ist, das Igelstachelbart auf der Speisekarte stehen hat. Kennen Sie eines? Verraten Sie es uns in den Kommentaren. Auf speisekarte.de haben wir dafür aber jede Menge Pilze und Pilzgerichte – schauen Sie doch mal vorbei.

Pilze bzw. Pilzköpfe war übrigens die richtige Antwort auf die 101. Frage im Schlemmerquiz: Unter welchem haarigen Namen kennt man die Beatles noch?

Bild: Igelstachelbart von Lebesgesund.de, dem Online-Shop für vegetarische und vegane Lebensmittel

2 Kommentare

  • Michael

    hmm, bei eigentlich ein echter Pilzliebhaber, hab aber von eurem Exemplar noch nie was gehört.
    Da werd ich mich mal schlau drüber machen müssen.

    Gruß Michi

  • Matt Salm

    Ich habe den Pilz (Biozucht) probiert und finde ihn problematisch. Der Geschmack ist gewöhnungsbedürftig. der Pilz saugt extrem Wasser/Feuchtigkeit und ist wohl schwierig in einen bissfesten Zustand zu bringen oder ihn bissfest zu halten. Auch die Bitterkeit ist ein Problem gewesen (worüber ich auch andere Beiträge im Internet gefunden habe). Auch die anderswo empfohlene Tiefkühlung bzw. der spätere Gebrauch ist bei mir nicht gut gelungen. Die Inhaltsstoffe sind sehr interessant und gesund, aber ein Gourmetpilz scheint dies nicht zu sein. Und für mehrere Versuche und Tests ist mir das schon etwas zu kompliziert (habe keinen Anbieter mit Kleinmengen gefunden). Kritik und Feedback zu meinen Infos sind erwünscht. Vielleicht muss man genaue Regeln einhalten oder der Pilz muss extrem frisch sein?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.