Liebe geht durch den Magen

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Liebe geht ja bekanntlich durch den Magen, das weiß auch der Dalai Lama, der sagte : „Widme dich der Liebe und dem Kochen mit ganzem Herzen.“ Aus diesem Grund stellen wir Ihnen heute einige kulinarische Liebesbeweise vor.

Los geht’s mit dem Apfel: Der Apfel zählt bereits seit dem Mittelalter zu den Symbolen der Liebe und verkörpert Weiblichkeit und Fruchtbarkeit. Das fing schon bei Adam und Eva im Paradies an, als Eva dem Apfel nicht widerstehen konnte. Aber auch für unglücklich Verliebte hat der Apfel einen Nutzen. Denn der Liebesapfel, ein Brauch aus dem Mittelalter, soll unglücklich Verliebte mit ihrem/ihrer Angebeteten zusammenbringen. Dafür braucht man einen in zwei Hälften geschnittenen und entkernten Apfel, der aber nur an einem Freitag gepflückt sein sollte, drei eigene Haare und drei des/der Angebeteten, zwei Zettelchen und ein Spießchen. Auf die Zettelchen soll man mit seinem eigenen Blut (vielleicht tut es auch ein Stift) seinen eigenen Namen und den Namen des anderen schreiben. Diese werden mit den Haaren zusammengebunden und in das Innere des Apfels gelegt, welcher mit dem Spießchen verschlossen wird. Das Ganze wird am Ofen getrocknet und dann unter das Kopfkissen des anderen gelegt. Heutzutage erweist sich dieser Zauber unter Umständen als etwas schwierig. Daher sollte man seiner/seinem Angebeteten eventuell lieber einen kandierten Liebesapfel schenken oder einen Apfelstrudel (Rezept) backen.

Auch Erdbeeren haben eine Liebessymbolik. Für Dichter ist sie das Symbol der erotischen Liebe bei Moralisten gilt sie eher als etwas Verruchtes. Grund dafür ist ihr süßlicher Geschmack und Duft und ihre knallige rote Farbe. Da könnte man am Valentinstag doch dem/der Liebsten eine süße Erdbeertorte (Rezept) zubereiten.

Auch die Kirsche versinnbildlicht die Liebe. Sie steht für den Kuss einer Frau. Die junge Kirschblüte ist ein Bild der jungen Liebe und Herzlichkeit. Das Pflücken der Kirschen wird zu einem kleinen Spiel, denn pflückt man eine süße Kirsche, darf man auf eine lange Liebe hoffen. Pflückt man eine überreife Kirsche kann man sich auf eine kurze Liebe freuen und das Pflücken einer sauren Kirsche sagt einen Streit mit einem guten Freund voraus.

Blumen, besonders Rosen, sind der Renner am Valentinstag. Aber auch Blumen kann man essen (Artikel „Essbare Blumen“). Zum Verzehr geeignet sind aber nicht alle Blüten. Zu den essbaren Blüten zählen Gänseblümchen, Veilchen, Lavendel, Ringelblume, Chrysantheme, Holunder und Zichorie, aber auch einzelner Rosenblütenarten. Das klingt auf den ersten Blick recht komisch, aber in den Gourmetküchen sind Blüten der letzte Schrei, also warum nicht selbst mal probieren und mit Blütenblättern beim Rendezvous punkten. Blüten schmecken vor allem im Salat, zum Beispiel Gänseblümchensalat (Rezept) oder auch als Nachtisch, so wie kandierte Veilchen.

Natürlich ist auch das Herz ein Symbol der Liebe. Und das kann man ganz kreativ in ein romantisches Essen mit einbringen. Zum Beispiel ein Herzkuchen als Nachtisch oder ein in Herzform (Rezept) drapiertes Hauptgericht. Das ist der eigenen Kreativität überlassen.

Auch die Feige ist ein Symbol der Liebe. Denn auch sie wurde bereits bei Adam und Eva erwähnt und galt schon in der Antike als Symbol der innigen Liebe und der Zusammengehörigkeit.

Mit einem romantischen Essen zu Zweit und mit Hilfe dieser Symbole der Liebe können Sie am Valentinstag bestimmt punkten. Denn schon ein französisches Sprichwort besagt: „Wo die Liebe den Tisch deckt, schmeckt das Essen am besten.“ Ein romantisches Restaurant für einen gelungenen Valentinstag finden Sie auf speisekarte.de in Ihrer Nähe.

Liebesapfel war übrigens die richtige Antwort auf die 87. Frage im Schlemmerquiz: Welcher Begriff bezeichnet die Früchte der Alraune sowie der Tomate (veraltet) und lässt sich auf jedem Jahrmarkt vernaschen?

Bild: Candy apples in a row von Constantin Barbu
Quelle: Wikimedia

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