Was ist eigentlich … Vitamin D?

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Vitamin D ist kein Vitamin im eigentlichen Sinne, denn es kann im Körper des Menschen selbst gebildet werden. Durch Sonnenbestrahlung bildet sich aus 7-Dehydrocholesterol, das in unserer Haut bereits vorhanden ist, Vitamin D. So können bis zu 90% der benötigten Vitamin D Menge selbst produziert werden. Dementsprechend handelt es sich bei Vitamin D eigentlich um die Vorstufe eines Hormons. Dieses besondere Vitamin regelt unseren Calcium-Stoffwechsel und hilft dadurch beim Knochenaufbau.

Vitamin D kann in geringen Mengen auch durch die Nahrung zugeführt werden. Es ist vor allem in Lebertran und fettreichem Fisch, wie Lachs, Sardinen und Hering zu finden. Ebenso kommen geringe Mengen in Milchprodukten, Eiern und verschiedenen Pilzarten vor. Allerdings stellt die Vitamin D Aufnahme über die Nahrung keine Alternative zum Sonnenlicht dar, denn durch den Verzehr realistischer Mengen können nur 10 bis 20 Prozent des Tagesbedarfs abgedeckt werden.

Ebenso wie Vitamin D sind auch andere Vitamine zur Gesunderhaltung unseres Körpers notwendig, da sie an vielen Stoffwechselreaktionen beteiligt sind. So regulieren sie die Verwertung von Kohlenhydraten, Proteinen und Mineralstoffen. Vitamine stärken unser Immun- und Nervensystem und sind unverzichtbar beim Aufbau von Zellen, Blutkörperchen, Knochen und Zähnen. Die einzelnen Vitamine erfüllen verschiedene Aufgaben und unterscheiden sich daher auch hinsichtlich ihrer Wirkung.

Doch welche Vitamine benötigen wir und in welchen Mengen benötigen wir diese?

Vitamin Tagesbedarf
(nach DGE)
Wirkung Vorkommen
Vitamin A 0,8–1,1 mg Verbesserung der Sehkraft, Zellwachstum, Erneuerung der Haut Lebertran, Leber, Milchprodukte
Vitamin B1 1,0–1,3 mg Blutbildung, Stärkung des Nervensystems und der Schilddrüsenfunktion Vollkorngetreide, Erbsen, Leber, Fleisch
Vitamin B2 1,2–1,5 mg Verwertung von Fetten, Proteinen und Kohlenhydraten, Stärkung des Nervensystems Milchprodukte, Fleisch, Blattgemüse, Vollkorngetreide
Vitamin B3 15–20 mg Verwertung von Fetten, Proteinen und Kohlenhydraten, gut für Haut und Nägel Hefe, Leber, Fleisch, Fisch
Vitamin B5 8–10 mg Abbau von Fett, Eiweißen und Kohlenhydraten, Förderung der Wundheilung Leber, Eier, Fisch, Gemüse
Vitamin B6 1,2–1,6 mg Stärkung des Nervensystems, Verdauung von Eiweiß Leber, Hefe, Bohnen, Kohl, Kartoffeln
Vitamin B7 0,25 mg Gut für Haut, Haare und Nägel, Unterstützung von Stoffwechselvorgängen Leber, Blumenkohl, Vollkornprodukte, Avocado, Spinat
Vitamin B12 3 µg Bildung roter Blutkörperchen, Stärkung des Nervensystems Fleisch, Spinat, Milchprodukte
Vitamin C 100 mg Stärkung des Nerven- und Immunsystems, Sauerstofftransport. Aktivierung von Enzymen Hagebutten, Zitrusfrüchte, Kiwi, Sanddorn, Paprika
Vitamin D 5 µg Förderung der Calcium-Aufnahme und Stärkung der Knochen und Zähne Sonnenstrahlung, Lebertran, Fisch
Vitamin E 10–15 mg Zellerneuerung, Stärkung des Immunsystems Sonnenblumenkerne, pflanzliche Öle, Eier
Vitamin K 60 – 80 µg Blutgerinnung, Knochenaufbau Brokkoli, Eier, Leber, Grünkohl, Tomaten

DGE = Deutsche Gesellschaft für Ernährung

Um die ausreichende Vitaminversorgung unseres Körpers sicherzustellen, ist es wichtig sich dementsprechend zu ernähren. Essen sie doch mal einen leckeren bunten Salat (Rezept) mit Paprika, Champignons, Avocado, Karotten, Oliven und Olivenöl. Durch diese Kombination gesunder und natürlicher Inhaltsstoffe wird ihr Körper optimal mit Vitaminen und Mineralstoffen versorgt. Oder probieren sie diese leckeren Orangen-Muffins mit Vitamin C (Rezept). Um ihren Körper schnell mit allen wichtigen Vitaminen zu versorgen können sie natürlich auch auf speisekarte.de nach einem Restaurant mit Außenbereich (wegen der Vitamin D-Synthese bei Sonnenlicht) und leckeren gesunden Gerichten suchen.

Vitamin D war übrigens die richtige Antwort auf die 51. Frage im Schlemmerquiz: Welches Vitamin wird auch als Sonnenvitamin bezeichnet?

Bild: High above the cloud the sun stays the same von WingChi
Quelle: Wikimedia

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