Was ist eigentlich… Béchamel?

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Die Erfindung der berühmten Béchamelsauce geht zurück auf das 17. Jahrhundert. Der Kochkünstler und Haushofmeister des Sonnenkönigs Ludwig XIV., Marquis Louis de Béchamel, hat nach einer neuen Art der Zubereitung von Stockfisch gesucht. Dabei hat er eine der vier Grundsoßen der französischen Haute Cuisine erfunden, die auch als „Muttersoßen“ bezeichnet werden.

Um eine typische Béchamelsauce zuzubereiten, benötigt man Butter, Mehl, Milch, Salz, Pfeffer und geriebene Muskatnuss, die der Soße einen besonderen Geschmack verleiht.

 

Erhitzt man Butter mit Mehl, so entsteht eine helle Mehlschwitze. Nachdem Milch hinzugegeben wurde, wird die Mischung langsam erhitzt. Salz, Pfeffer und Muskat runden den Geschmack ab.

Die Béchamelsauce bildet die Grundlage für viele andere Soßenvarianten. Viele verschiedene Geschmacksrichtungen werden durch das Hinzufügen von weiteren Zutaten abgedeckt. Zu den bekannten Ableitungen gehören die Kardinalsoße mit Fischgeschmack und die Mornaysoße, die mit Käse verfeinert wird. Dazu zählen ebenfalls die Walewskasoße, ergänzt mit Käse- und Fischgeschmack, und die Soubisesoße mit Zwiebeln.

Bei Gerichten wie beispielsweise Lasagne darf die Béchamelsauce nicht fehlen, aber auch zu Nudelgerichten passt sie hervorragend. Für Fisch und helle Fleischgerichte wie Hühnchen oder Pute eignet sich die Soße ebenfalls.

Nun sind Sie an der Reihe! Mit den verschiedensten Zutaten, wie Speck und Kräuter, können Sie die Béchamelsauce (Rezept) nach Ihrem Geschmack verfeinern.

Wollen Sie sich jedoch bekochen lassen, so können Sie auf speisekarte.de nach Restaurants in Ihrer Nähe suchen, die Gerichte mit Béchamelsauce anbieten.

Béchamel war übrigens die richtige Antwort auf die 22. Frage im Schlemmerquiz von speisekarte.de:
Welche weiße Sauce ist nach dem Haushofmeister des französischen Sonnenkönigs betitelt?

Bild: Béchamelsauce von Abitos

Quelle: rezeptewiki.org

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