Wie isst man … Kaviar?

Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterPin on PinterestPrint this pageEmail this to someone

Kaviar ist und bleibt eine unverwechselbare Delikatesse. Oft wird er als  „Schwarzes Gold“ bezeichnet und zählt somit zu den luxuriösesten Speisen, die es gibt. Dabei kostet der preiswerteste ca. 500 Euro pro Kilogramm und der teuerste bis zu 10.000  Euro.

Kaviar ist gereinigter und gesalzener Rogen, die Fischeier von verschiedenen Stör-Arten. Bis man jedoch diese ernten kann, dauert es mindestens 4 Jahre. Beim teuersten Kaviar, den man vom Beluga-Stör erhält, dauert es sogar 20 Jahre. Gefangen werden diese Fischarten hauptsächlich im Schwarzen, Asowschen und Kaspischen Meer.

Je nach Sorte unterscheiden sich nicht nur die Preise, sondern auch der Geschmack. Wichtige Merkmale zur Erkennung des echten Kaviars sind die Perligkeit, der Glanz der Körner und der feine Geruch. Je zarter die Haut ist, desto besser soll der Kaviar schmecken. Dementsprechend sind die hellen Sorten am teuersten.

Unterteilt wird der Kaviar in drei Sorten und wird benannt nach dem Stör, woher er stammt. Der Beluga-Kaviar, ist der feinste und teuerste und schmeckt sehr mild. Der Ossietra-Kaviar schmeckt dagegen nussig und der Sevruga kräftig und würzig.

Angeboten wird der Rogen der Störe in der Originaldose auf gestoßenem Eis. Jedoch sollte man bei der Verköstigung sich etwas beherrschen, denn das könnte sonst ziemlich teuer werden. Sollten sie eines Tages in den Genuss kommen Kaviar testen zu wollen, so schöpfen sie nur eine Miniportion mit einem Spatel oder Löffelchen den Kaviar aus der Dose in den Teller. Ganz wichtig dabei ist, dass man kein Metall oder Silberbesteck benützt, denn diese würden nur unschön anlaufen und den Geschmack beeinträchtigen.

Als Beilage verwendet man Toast oder Blinis (Rezept), die russischen Buchweizenpfannkuchen, und bestreicht sie mit einem Klecks Kaviar. Sehr oft wird auch Zitronensaft, gehackte Eier oder Crème fraîche dazugereicht. Aber am Besten und intensivsten schmeckt der Kaviar pur. Außerdem sind Champagner, trockener Weißwein oder Wodka ideale Begleiter, da sie den Geschmack unterstreichen.

Ein absolutes No-Go wäre jedoch sich eine „Kaviar-Stulle“ zu schmieren…das ist indiskutabel und wird nicht gerne gesehen. Somit ist es schon von Vorteil, wenn man weiß, wie Kaviar gegessen wird, um keine bösen Blicke zu ernten und am Wichtigsten es auch richtig genießen zu können … denn schließlich ist es schon etwas kostbares.

Falls Sie nun auch Lust bekommen haben auf Kaviar, dann können Sie auf speisekarte.de nach Restaurants suchen, die Ihnen Gerichte mit Kaviar anbieten.

Kaviar war übrigens die richtige Antwort auf die 21. Frage im Schlemmerquiz von speisekarte.de:
Welche salzige Delikatesse thront auf Russischen Eiern?

Bild: „Seven different types of fish roe“ von T Chu
Quelle:  Wikimedia

Schreibe einen Kommentar