Was kommt auf den Teller in den USA?

Was isst man in … USA? – WM-Special-2010

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Esskultur und Amerika passen nicht zusammen? Nur Fast Food, Tiefkühlkost und Süßes? Falsch gedacht! In den USA gibt es durchaus traditionelle burgerfreie Rezepte und Gerichte, die teilweise noch auf die Kolonialzeit zurückzuführen sind und weit mehr als Junk Food bieten.

Durch die Größe der USA gibt es unzählige verschiedene regionale Koch- und Esskulturen, die durch die Traditionen der Indianer und der Einflüsse der jeweiligen Zuwanderer stark schwankt. Nicht umsonst wird es auch das „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“ genannt.

In Neuengland werden die Einflüsse der Siedler aus Europa bei Gerichten wie Baked Beans (Rezept) oder Apple Pie (Rezept) deutlich. In den Südstaaten, vor allem in Louisiana, wird viel mit Reis, Mais und Geflügel zubereitet (z.B. Jambalaya) und scharf gewürzt. Diese Küchenrichtung der Südstaaten wird übrigens als kreolische Küche bezeichnet. In Kalifornien finden sich vor allem die asiatische und mediterrane Küche wieder.

Eine Entdeckung der amerikanischen Küche sind übrigens Chop Suey und Chili con Carne. Beides stammt ursprünglich aus den USA, auch wenn es oft mit China und Mexiko in Verbindung gebracht wird. Das Chop Suey wurde von Chinesen in den USA erfunden und ist in China überhaupt nicht bekannt. Das Chili wurde, wenn man den zahlreichen haarsträubenden Legenden glaubt, wohl in Texas erstmals zubereitet. Es wurde sogar zum offiziellen Nationalgericht Texas’ erklärt.

Was aber in allen Staaten sehr beliebt ist, sind Süßspeisen und Backwaren. Die Amerikaner lieben Süßes, dafür verwenden sie vor allem Ahornsirup, ganz viel Zuckerguss und Erdnussbutter. Da kommen dann Leckereien wie Donuts, Bagels, Muffins oder Jelly Belly Beans heraus.

Aber der Burger sollte dennoch nicht unerwähnt bleiben, denn er trägt trotz allem stark zur amerikanischen Esskultur bei und es gibt ihn in so vielen Variationen und Geschmacksrichtungen. Angefangen beim ursprünglichen Hamburger, über den Cheeseburger, den Chickenburger oder den Fischburger. Der Wortursprung hat tatsächlich im weitesten Sinne etwas mit der Stadt Hamburg zu tun, allerdings ist das nicht genau bestätigt. Der Burger wird grundsätzlich mit einer Scheibe gegrillten Hackfleischs belegt und dann, je nach Machart, mit weiteren Zutaten kombiniert.

Man sieht die Amerikaner haben doch – entgegen aller Vorurteile – ihre eigene, abwechslungsreiche Esskultur, die es lohnt zu entdecken. Auf speisekarte.de finden Sie sowohl amerikanische Restaurants als auch Gastronomiebetriebe mit kreolischer Küche.

Natürlich hoffen wir auch für das heutige Abendspiel England gegen USA, das ab 20:30 Uhr übertragen wird, auf eine abwechslungsreiche Partie! Wenn man nach den Länderküchen geht, müssten die USA eindeutig die Nase vorn haben. Andererseits können Sie von den Engländern wohl noch einiges lernen, wie zum Beispiel den Umgang mit einem leckeren Apple Pie:

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