Genießen & so

Erdbeere – Die Grüne-Gummibärchen-Sammelnussfrucht

Tatsächlich ist die Erdbeere – wie der Name eigentlich vermuten ließe – kein Beerengewächs, sondern eine Sammelnussfrucht. Grund dafür sind die kleinen, hartnäckigen „Nüsschen“ auf der Erdbeere, die sich so gerne zwischen den Zähnen verstecken. Und weil man Erdbeeren früher vorzugsweise in Wäldern gesammelt hat, wird sie Sammelnussfrucht genannt.

Die grünen Gummibärchen schmeckten früher nach Erdbeeren. Seit der Veränderung der Geschmacksrichtungen und der damit verbundenen Aufnahme des Geschmacks Apfel, schmecken die grünen Gummibärchen nicht mehr nach Erdbeeren, sondern eben nach Apfel. Dem Erdbeer-Geschmack hat man dabei seine typische rote Farbe gegeben. Unterscheiden muss man hier nur noch zwischen dunkelrot (=Himbeere) und hellrot (=Erdbeere). Mehr über die verschiedenen Geschmacksrichtungen auf der Verbraucher-Infoseite von Haribo

Die Geschichte der Erdbeere

Die Erdbeere – sie enthält im Übrigen wesentlich mehr Vitamin C als eine Zitrone – hat eine lange Geschichte hinter sich. Bereits in der Steinzeit soll es diese süße, gesunde rote Frucht gegeben haben und schon damals war sie äußerst beliebt. Im Laufe der Jahrhunderte brachten Seefahrer aus aller Welt Erdbeerarten nach Europa. Die Erdbeere wie wir sie heute kennen, wurde durch einen Zufall bei holländischen Kreuzungsversuchen im 18. Jahrhundert entwickelt.

Wann haben Erdbeeren Saison?

Die Erdbeersaison fängt übrigens in Deutschland gerade erst an. Die Erdbeeren, die es bisher zu kaufen gab, kommen aus den Gewächshäusern Südeuropas (vorzugsweise aus Spanien) und sind kein Vergleich zu den guten heimischen Früchten. Da bietet es sich doch an, eine fruchtig-leckere Erdbeertorte oder einen leichten Erdbeerkuchen zu machen – zum Beispiel für die Mama zum Muttertag!

Was hat die Erdbeere mit dem Muttertag zu tun?

Am kommenden Sonntag – für alle, die es noch nicht im Kalender dick rot markiert haben – ist es nämlich wieder soweit: Muttertag. Da stellt man sich die Frage: „Was schenk ich ihr dieses Jahr?“ In den meisten Fällen bekommt man auf diese Frage folgende Antwort: „Liebe Kinder!“.

Naja, die haben sie das ganze Jahr über … theoretisch zumindest. Rein praktisch gesehen, weichen viele Töchter und Söhne auf die kulinarisch süße Alternative Erdbeertorte aus, die dann mit kalorienreicher Sahne und süßen Dekoideen liebevoll für die Mutter verziert wird.

Wer seine Mutter am Muttertag lieber zum Essen einlädt oder Lust auf die „süße Rote“ bekommen hat findet auf speisekarte.de Restaurants ganz in der Nähe in denen Erdbeeren auf der Speisekarte stehen.

Erdbeere war die Antwort auf die 10.Frage im Schlemmerquiz:
Welche Sammelnussfrucht, nach der übrigens grüne Gummibärchen schmecken, ist für Muttertagstorten besonders beliebt?

Foto:  Tania, „Erdbeeren“ (Some rights reserved)
Quelle: www.piqs.de

3 Kommentare

  • Meike

    Sammelnussfrucht, soso. Das die Erdbeere kein Beerengewächs ist wusste ich schon, aber den Begriff Sammelnussfrucht hatte ich bis heute noch nie gehört. Und in den roten Gummibärchen sind doch Blattläuse oder nicht? Doch Spaß bei Seite, die einheimischen Erdbeeren sind geschmacklich wirklich viel besser als die aus der Treibhauszucht. Eben deswegen habe ich bisher auch ncoh auf Angebotze mit frischen Erdbeeren verzichtet. Die Kunden wünschen ein geschmakliches Erlebnis und die meisten sind damit einverstanden, dass halt im Dezember nciht unbedingt Erdbeeren, und ebenso auch andere Früchte, auf den Tisch kommen.

  • Frederik

    Hallo,
    Erdbeeren – ein Traum. Ich freue mich jedes Jahr wieder darauf. Immer, wenn die Saison vorbei ist, beginnt die Vorfreude.
    Und bei uns fängt die Erdbeersaison traditionell am Geburtstag meiner Tante (15.5.) an – da gibts immer den größten Erdbeergenuss des Jahres für uns.
    Unsere Kinder haben sich dieses Jahr auch schon tierisch darüber gefreut! 🙂
    LG, Frederik

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