Majoran Pflanze
Kräuter- und Gewürzkunde

Kräuterkunde: Majoran

Es ist festzuhalten, dass Majoran eine Gewürzpflanze ist, die hervorsticht durch die vielen Namen, die dieser Pflanze über die Jahre gegeben wurden.  Als da sind: Badkraut, Bratekräutche, Bratenkräutel, Gartenmajoran, Kuchelkraut, Kuttelkraut, Mairan, Mairalkraut, Mairon, Miran, Mussärol, Kräutlein Wohlgemut, und nicht zuletzt Wurstkraut.

Wurstkraut beschreibt auch wunderbar die übliche Verwendung des Majorans:  Es geht beim Majoran oftmals um die Wurst!  Denn Majoran wird sehr gerne als Küchengewürz in der Wurst verarbeitet, wo er auf unvergleichlicher Art und Weise den herzhaften Geschmack unterstützt.

Außerdem sorgt Majoran bei schweren und deftigen Speisen nicht nur für die Würze, sondern unterstützt gleichzeitig aufgrund seiner therapeutischen Wirkung die Verdauung derselbigen.
Ein Wort zur therapeutischen Wirkung des Majoran. Denn Majoran ist ein Tausendsassa.
Der Majoran hat krampflösende, stimulierende und entspannende Eigenschaften. Er wird eingesetzt bei Blähungen, Koliken, Appetitlosigkeit, Magenbeschwerden, Atemwegsbeschwerden, Bronchitis, Rheuma, Gicht, Schlafstörungen, Zahnfleischbluten oder depressiven Verstimmungen. Darüber hinaus wirkt er als Salbe verarbeitet bei Nervenschmerzen, Verstauchungen, heilt Wunden oder Geschwüre.

Das kann also alles der Majoran.

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Nicht zu finden auf speisekarte.de ist das Majorantenkriterium. Sorry.

Beitragsbild: Majoran (Origanum majorana) von H. Zell lizenziert als CC BY-SA 3.0

Majoran war die Antwort auf die 9.Frage im Schlemmerquiz:
Welches uralte Küchenkraut ist auch unter dem Namen Kuttelkraut oder Kräutlein Wohlgemut bekannt?

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