Wie isst man … Suppen?

Diese Frage klingt erstmal ziemlich albern, dennoch gehört es zum guten Ton auch hier einige Regeln zu beachten:

Der Löffel, mit dem die Suppe gegessen wird, sollte nur mit der Spitze voran benutzt werden, niemals mit der kompletten Breitseite. Befinden sich längere Nudeln oder Gemüsestücke als Einlage in Ihrer Suppe, so können Sie auch mal die Gabel zu Hilfe nehmen, mit der Sie diese auf den Löffel manövrieren. Den Löffel sollten Sie übrigens nie randvoll – empfohlen werden zwei Drittel bis maximal drei Viertel des Löffels –  machen, damit Sie auch nichts auf dem Weg zum Mund verlieren.

Verzichten Sie darauf, eine zu heiße Suppe kalt zu pusten. Das ist in feineren Lokalen verpönt. Rühren Sie die Suppe stattdessen leicht mit dem Löffel, bis diese nicht mehr zu heiß ist. Ebenso wird das Schlürfen, welches in einigen asiatischen Ländern zur guten Tischsitte gehören mag, in Westeuropa als schlechtes Benehmen bei Tisch betrachtet. Gehen Sie davon aus, dass Sie den richtigen „Ton“, der das Schlürfen zu einem asiatischen Klangerlebnis macht, nicht treffen werden.

Suppentassen, in denen normalerweise vor allem klare Suppen wie Bouillons serviert werden, werden zunächst ausgelöffelt und der verbliebene Rest wie bei einer Kaffeetasse ausgetrunken. Suppenteller dürfen Sie übrigens wieder kippen. Diese Vorgehensweise war längere Zeit nicht gern gesehen, ist aber mittlerweile wieder absolut erlaubt. Achten Sie allerdings darauf, den Teller nicht zu sich hin zu kippen, sondern schräg nach hinten. Rechtshänder kippen den Teller also leicht nach schräg rechts, Linkshänder entsprechend leicht schräg nach links.

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Gutes Löffeln wünscht speisekarte.de

Bild: „Brenn Dich nicht, das Süppchen ist zu heiß“ von Hugo Bürkner (1852)
Quelle: Wikimedia

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